-Sixt-

20. März 2018

Sixt kündigt eigenes Carsharing an

Nach dem Ausstieg bei DriveNow will der Autovermieter selbst Hand anlegen und vor Ende des Jahres ein eigenes Mobilitätsangebot auf den Markt bringen. Bei einer Bilanzpressekonferenz in München kündigte Vorstandschef Erich Sixt an, das geplante Angebot werde Carsharing, Autovermietung und Transferservices miteinander bündeln. Schon im Februar hatte Sixt angedeutet, dass man mit dem Gedanken eines eigenen Angebots spiele (wir berichten).
heise.de; autobild.de; handelsblatt.com

8. Februar 2018

Sixt plant eigene Mobilitäts-Plattform

Sixt will mit dem Verkauf seiner DriveNow-Anteile das Carsharing-Geschäft keineswegs an den Nagel hängen. Stattdessen will man eine eigene Mobilitätsplattform unter der eigenen Marke schaffen, die man ebenfalls Drittanbietern sowie Privatpersonen, die ihre Autos über Sixt vermieten wollen, zur Verfügung stellen will.
Weiterlesen auf comobility.news

16. August 2017

SnappCar, DriveNow, oBike, Uber, ÖPNV, Sixt, StattAuto.

Aus tamyca wird SnappCar: Opel zieht sich aus dem P2P-Angebot zurück (wir berichteten), das nun Teil von SnappCar wird. Das Unternehmen ist bereits in Dänemark, den Niederlanden und Schweden aktiv. Kunden können dann in allen vier Ländern Autos von Privatmenschen mieten. Neu anmelden muss sich keiner, die Kundendaten werden automatisch an die neue Firma übermittelt.
snappcar.de

Alexa bestellt Carsharing: DriveNow-Nutzer können künftig ihr Fahrzeug auch vom Sprachassistenten von Amazon reservieren lassen. Mit dem Befehl „Öffne DriveNow“ sucht Alexa nach dem nächstgelegenen Auto. Das SmartHome beschränkt sich in Zukunft wohl nicht mehr auf die eigenen vier Wände.
internetworld.de; cash.at

Datensammler auf zwei Rädern? Der Bikesharing-Anbieter oBike, der seit einiger Zeit auch in München aktiv ist, wollte angeblich Kunden-Verkehrsdaten an die Stadt verkaufen, die zeigen, wo neue Radwege nötig sind. Datenschutzrechtlich ist das ein Problem. Die Leihräder dürfen ohne Genehmigung eingesetzt werden, da sie keine Stationen haben und nicht als Werbefläche dienen.
tz.de

Uber auf der Anklagebank: Benchmark Capital, einer von Ubers größten Aktionären, verklagt den ehemaligen Chef Travis Kalanick. Dieser hatte kurz vor seinem Abgang den Aufsichtsrat von drei auf elf Personen erweitert, dem Benchmark nach eigenen Angaben nie zugestimmt habe. Man will u.a. verhindern, dass Kalanick Verbündete ins Boot holt, um in den Chefsessel zurückzukehren. Noch hat sich ja kein neuer CEO gefunden.
handelsblatt.com; faz.net

Lokale Mobilität mitgestalten: Die örtliche SPD-Fraktion will eine ÖPNV-Koordinationsstelle für den Landkreis Oldenburg und Umgebung einrichten. Zukünftig könnten hier nicht nur Taktzeiten und Streckenführung auf der To-Do-Liste stehen, sondern auch die finanzielle Unterstützung und Etablierung neuer Bürgerbuslinien. Auch die Möglichkeit von Carsharing sowie die Förderung von Pendlerportalen sollen geprüft werden. nwzonline.de

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-Newcomer der Woche-

Sixt steigt tiefer ins Mobility-as-a-Service-Geschäft ein. Über eine zentrale Plattform können Mobilitätsbudgets an Mitarbeiter vergeben werden, die für DriveNow, Mietwagen und den myDriver-Fahrdienst genutzt werden können. Die Alternative zum Dienstwagen ist derzeit aber nur für die Boston Consulting Group in Deutschland und Österreich verfügbar.
getmobility.de

Das Kieler Quartiersbüro Wahlestraße bekommt eine Mobilitätsstation mit zwei Carsharing-Fahrzeugen von StattAuto. Ein Lastenrad soll ebenfalls bald dazukommen und ein Taxistand und eine Bushaltestelle sind auch nicht weit. Die Station ist Teil des Projekts „Aktive Mobilität in städtischen Quartieren“, das den Verkehr mindern und die Straßen attraktiver für Bewohner machen will.
kn-online.de

2. März 2016

FordPass, Moovit, DriveNow, Sixt, Mobility.

20160201_081714Flinkster wird in FordPass-App integriert: Im Laufe des Jahres können Flinkster-Autos auch über das Ford-Carsharing-Angebot gebucht werden. Letzteres bietet Kunden und Fahrern anderer Marken kostenlose Mobilitätsdienste an, wie etwa das Finden und Bezahlen von Parkplätzen. Ford-Kunden haben bereits Zugriff auf Flinkster, aber noch nicht über die eigene App.
deutschebahn.com; car-newsticker.com

Moovit-Update: Nachdem die Mobilitäts-App das DriveNow-Angebot in London integriert hat (wir berichteten), ist das Angebot nun auch in den deutschen Städten Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München verfügbar.
drive-now.de

Sind E-Autos attraktiver? Rund 57 Prozent der 2015 in Deutschland neu registrierten Carsharing-Nutzer haben sich für DriveNow entschieden. Das Joint Venture von BMW und Sixt konnte so seine Marktführerschaft von 35 auf 39 Prozent ausbauen. Das Unternehmen bietet u.a. den rein elektrischen BMW i3 zum teilen an.
tagesspiegel.de

Sixt auf Wachstumskurs: Auch im Alleingang konnte der Autovermieter seine Carsharing-Nutzerzahlen europaweit steigern. Insgesamt zählte man Ende 2015 stolze 580.000 Kunden – eine Steigerung von knapp 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das umfasst allerdings auch DriveNow-Fahrer.
wirtschaftsblatt.at; focus.de

eMio erwacht aus Winterschlaf: Ab dem 6. März sollen die roten Elektroroller wieder durch die Straßen der deutschen Hauptstadt flitzen. Und so lange die Tage noch etwas kälter sind, haben die Betreiber ihren Kunden ein paar warme Handschuhe zu den Helmen gepackt.
Infos per Mail; emio-sharing.de

Neue Leitung bei Mobility: Ab August hat der Schweizer Carsharing-Anbieter einen neuen Geschäftsführer. Patrick Marti übernimmt das Steuer der Genossenschaft von Viviana Buchmann, die sich nach zehn Jahren als Geschäftsführerin aus dem operativen Geschäft zurückzieht.
presseportal.ch

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-Newcomer der Woche-

Die Darmstädter Lincolnsiedlung wird pro Wohnblock ein Elektroauto vom Bauverein gestellt bekommen. Dieses kann von Bewohnern per App gebucht werden und die ersten 16 Stunden pro Monat sind schon im Mietpreis der Wohnung enthalten. Die Mietdauer ist auf maximal vier Stunden am Stück begrenzt.
fr-online.de

In Osnabrück stellt der Textillogistiker Meyer & Meyer seine Autos dem lokalen Carsharing zur Verfügung und auch Dienstfahrten werden ab sofort über das Stadtteilauto-Internetportal gebucht. Ab täglich 17 Uhr können diese von Stadtteilauto-Kunden gebucht werden.
noz.de

Norderstedt (SH) hat jetzt seine fünfte Carsharing-Station eröffnet. Die Fahrzeuge dort werden von der Firma Greenwheels betrieben. ++ Auch in Eschweiler (NRW) wird das Angebot ausgebaut und Mitte März eine zweite Station eröffnet. Bereits 51 Kunden teilen sich dort bereits ein Auto. ++ In Göppingen (BaWü) will man derweil die Träume vom Carsharing nicht an den Nagel hängen. Ein Modell von Lautlos durch Deutschland soll als Vorbild für einen neuen Anlauf dienen.