• -News-
  • Uber, Frankfurt, oBike, Berlkönig, HEAT, Carsharing.

    -Politik-
    EU legt Uber die Leine an: Laut einem Beschluss des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 20.12.2017 ist das amerikanische Startup ein Verkehrsdienstleister und unterliegt in EU-Mitgliedsländern denselben Regeln, wie z.B. Taxiunternehmen. Denn laut dem EuGH seien Vermittlung und die Verkehrsdienstleistung „untrennbar verbunden“. Die Meinung des EuGHs könnte somit auch für andere Mobilitätsanbieter mit Vermittlungsplattformen von Bedeutung sein. 
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    -Bikesharing-
    Leitfaden für Mieträder: Frankfurt hat ein Regelwerk für stationsunabhängiges Bikesharing aufgesetzt. Räder dürfen z.B. nicht mehr in Einfahrten oder am Mainufer abgestellt werden und Betreiber müssen Falschparker innerhalb 24 Stunden umparken sowie kaputte Drahtesel aus dem Verkehr ziehen. Der Leitfaden ist nicht rechtsverbindlich, aber die Stadt droht mit gesetzlichen Regelungen, sollten sich die Anbieter nicht daran halten.
    faz.net

    oBike erzieht seine Kunden: Um Kunden zum pfleglichem Umgang mit den Rädern zu motivieren, erhalten Nutzer zunächst 100 Punkte. Wer eine Fahrt korrekt beendet oder ein kaputtes Mietrad meldet, erhält weitere Punkte. Abzüge gibt es z.B. für das Abschließen mit dem eigenen Schloss oder das Abstellen an einem ungeeigneten Ort. Wer zu wenig Punkte auf seinem Konto hat, zahlt einen höheren Tarif.
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    -Fahrdienste-
    Auch BVG macht Ridesharing: Die Berliner Verkehrsbetriebe werden im Frühjahr ihr Sammeltaxi-Angebot Berlkönig in der Hauptstadt testen. Bestellt wird die Fahrt per App. Ein Algorithmus bestimmt die Route, um noch weitere Personen mitnehmen und absetzen zu können. Das bedeutet u.a., dass Kunden nicht immer direkt am Zielort abgesetzt werden, sondern auch mal ein Stück laufen müssen.
    daimler.com; automobilwoche.de

    Im Rahmen de Projektes HEAT wollen die Stadt Hamburg und die Hamburger Hochbahn ein erstes Testgebiet für selbstfahrende Shuttle „sichtbar und erlebbar“ zu machen. Ziel des Projekts Hamburg Electric Autonomous Transportation ist es, autonome Elektro-Shuttle für den Einsatz im ÖPNV zu entwickeln und zu testen. Das Bundesumweltministerium fördert das Vorhaben mit 3,7 Mio. Euro.
    hamburg.de

    -Carsharing-
    Carsharing mit Parkgebühren fördern: Nichtanwohner sollen eine pauschale Parkgebühr zahlen, Carsharing-Autos dürften gratis stehen – so lautet der Vorschlag einiger Experten aus Berlin. Während einige Medien noch sachlich darüber berichten, redet sich der „Berliner Kurier“ schon mal in Rage. Der private Pkw bleibt für manche eben heilig.
    berliner-zeitung.de; berliner-kurier.de

  • -Technologie & Forschung-
  • Carsharing, Tarmstedt.

    Generation Unverbindlich: So lautet der Titel einer aktuellen Untersuchung zum Thema Share Economy mit dem Augenmerk auf Carsharing. Demnach basiert die Entscheidung für die Anmeldung und Buchung weniger auf rationalen Beweggründen sondern viel mehr auf der „Faulheit“ eine Entscheidung zu treffen und der „Lästigkeit von Besitz“.
    heise.de

    Der Bekanntheitsgrad ist ausschlaggebend: Laut einer Umfrage und Machbarkeitsstudie zum Carsharing und Mitfahren in der Samtgemeinde Tarmstedt, sei das Angebot vor Ort mit sechs Autos zwar sehr gut, aber es fehle am „Auftritt am Markt“ und die Buchung und Schlüsselübergabe sei nicht 24 Stunden am Tag möglich. Gemeinsam mit der Gemeinde sollen die Angebote weiterentwickelt werden.
    weser-kurier.de; tarmstedt.de

  • -Technologie & Forschung-
  • Roller-Sharing, Carsharing, Uber.

    Scooter-Sharing weltweit: Das InnoZ hat erstmals das Phänomen Roller-Sharing unter die Lupe genommen. Demnach wächst das Angebot rasant. Trotzdem stehen weltweit derzeit nur 8.000 Scooter zur Verfügung, rund 40 Prozent davon in Berlin und Paris. Zudem mangelt es kleinen Anbietern oft an finanziellen Mitteln, auch, weil die Mietquoten stark wetterabhängig sind.
    capital.de; innoz.de (Report)

    Auto(teil)land Deutschland: Einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zufolge, würden 54 Prozent der Befragten ihr Auto mit anderen teilen. 79 Prozent gaben an, es sei ihnen wichtig, jederzeit über ein Auto verfügen zu können. Das heißt laut PwC aber nicht, dass sie es auch besitzen müssen. Parallele Umfragen in China und den USA kamen zu ähnlichen Ergebnissen.
    stuttgarter-zeitung.de; pwc.de (Umfrage)

    Flugtaxis werden Realität: Uber hat eine Kooperation mit der NASA unterzeichnet und will seine angekündigten Flugtaxis ab 2018 in Los Angeles testen. Auch die Verträge für 20 Take-off- und Landingspots will man bereits sicher haben. Entwickelt werden die fliegenden Taxis nicht von Uber selbst, sondern von Partnern. Damit alles so klappt, wie geplant, bedarf es laut Uber aber noch fundamentaler Änderungen im Luftraummanagement.
    futurezone.at

  • -News-
  • Daimler, Uber, BlaBlaCar, Carsharing, emmy, Coup.

    Daimler investiert in Via: Die Schwaben wollen enger mit dem US-Startup zusammenarbeiten. Bereits im vergangen Jahr hatten Daimler und Via ein Pilotprojekt im US-Bundesstaat Kalifornien gestartet. Via bietet Sammelfahrten mit Kleinbussen an, die Nutzer an virtuellen Haltestellen abholen und absetzten. Details zur Zusammenarbeit sollen am kommenden Montag bekannt gegeben werden.
    stuttgarter-zeitung.de

    Neuer Uber-Chef? Laut US-Medienberichten hat sich der Uber-Vorstand für ein neues Oberhaupt entschieden und Expedia-Chef Dara Khosrowshahi soll den Fahrtenvermittler zukünftig leiten. Zudem konnte Uber seinen Umsatz in den vergangen 12 Monaten trotz vieler Skandale weiter steigern. Nach eigenen Angaben stiegen die Fahrten weltweit um 150 Prozent.
    zeit.de (Khosrowshahi); wiwo.de (Umsatz)

    Mitfahrgelegenheit auf Google: Google Maps zeigt jetzt BlaBlaCar-Fahrten als Alternative an. Das Angebot ist unter dem Tab Bahn- und Busverbindungen einsortiert und neben der Fahrtdauer werden auch die Kosten aufgeführt. Hierzulande ist das Angebot noch nicht freigeschaltet, es sollte aber nicht mehr lange dauern. Immerhin ist Deutschland ein bedeutender Markt für BlaBlaCar.
    getmobility.de; chip.de (mit Video)

    Carsharing fördern: Horst Seehofer scheint mit der Verkehrswende nicht viel am Hut zu haben. Aber Parteikollege Thomas Huber will Carsharing stärker fördern. Besonders auf dem Land. Neben Startkapital für z.B. ein erstes Fahrzeug sollen Carsharing-Angebote mittels einer Koordinationsstelle auch besser vernetzt und aufeinander abgestimmt werden.
    sueddeutsche.de

    emmy in München: Nach Hamburg und Düsseldorf ist emmy jetzt auch in der bayrischen Hauptstadt unterwegs. Der Anbieter will dort Ende des Monats 50 seiner roten Elektro-Roller zum Teilen bereitstellen und im kommenden Jahr die Flotte auf 100 der E-Schwalben ausweiten. Vorgestellt wurde das Vorhaben bereits am vergangenen Mittwoch.
    tz.de; sueddeutsche.de

    Coup plant Europa-Expansion: Auch der Sharing-Dienst von Bosch will laut einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ weiter expandieren. Wohin genau, wurde allerdings noch nicht verraten. Erst vergangene Woche startete Coup in Paris mit 600 Elektro-Rollern.
    wiwo.de

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    -Newcomer der Woche-

    Mörfelden-Walldorf macht jetzt Carsharing mit Elektroautos, die die hessische Doppelstadt zusammen mit Anbieter mobileeee anbietet. Insgesamt sechs Stromer stehen bereit und können über die App Fleetbutler oder direkt über die Webseite von mobileeee gebucht werden.
    moerfelden-walldorf.de; fnp.de

    Ridr ist eine neue Ridesharing-App, die Uber gleich integriert. Wenn man sein Fahrtziel und gewünschte Fahrzeit einträgt, schlägt die App einen oder mehrere Mitfahrer vor. Zusammen kann man über die App ein Uber oder per Telefon ein Taxi bestellen.
    watson.ch

    Blaxi heißt ein neues Angebot für Senioren im österreichischen Völs. Menschen ab 65 können den Service zwischen 8:30 und 11:30 kostenlos buchen, um z.B. einen Arzttermin wahrzunehmen. Die Fahrer sind alle ehrenamtlich im Einsatz. Dem lokalen Taxigewerbe ist der nicht-gewerbliche Aspekt ein Dorn im Auge.
    taxi-times.com