-Car2Go-

7. Februar 2018

3-Mio.-Marke geknackt

car2go hat insgesamt drei Millionen Kunden weltweit. Der Großteil davon (rund 867.000) kommt aus Deutschland, gefolgt von den USA und Italien. Erst im September 2016 hatte der Carsharer das Erreichen von zwei Millionen Kunden gefeiert.
presseportal.de

20. Dezember 2017

car2go überzeugt in Nordamerika

In den USA und Kanada hat car2go die Eine-Million-Kunden-Marke geknackt. Am schnellsten wächst das Angebot dort in New York, gefolgt von Vancouver und Calgary. Das US-Magazin „Time“ hat derweil die car2go-App ein Jahr lang getestet und auf Platz fünf der besten Apps gewählt.
presseportal.de (Kundenzahl); automobilwoche.de (App)

21. November 2017

Free2Move, DriveNow, CleverShuttle, Emil, car2go, KVB, oBike.

Free2Move integriert Uber: Wer über die Mobilitätsapp nach einem Carsharing-Auto sucht, aber kein passendes findet, soll eine Uber-Fahrt angeboten bekommen. Die Kooperation soll zunächst in Berlin und München getestet werden. Damit verspricht Free2Move eine Art „Mobilitätsgarantie“ und Betreiber PSA sagt, dass Carsharing aufgrund von autonomen Fahrzeugen letztendlich in Ridesharing übergehen wird.
getmobility.de

DriveNow hebt die Preise an: Ab dem 1. Dezember steigt der Minutenpreis deutschlandweit von 34 auf 36 Cent. Auch der Parktarif wird gestrichen. Wer das Auto parkt, es aber noch weiterhin reserviert, zahlt ab nächsten Freitag den vollen Minutenpreis. Stunden- und Sparpakete sollen unverändert bleiben. Grund für den Preisanstieg sollen die immer höheren Betriebskosten sein.
carsharing-news.de; drive-now.com

CleverShuttle auf Wachstumskurs: Der Ridesharingdienst will im kommenden Jahr weiter wachsen und sein Angebot auf acht bis zehn weitere Städte ausweiten. Bislang ist das Startup in Leipzig, Berlin, München und neuerdings auch in Hamburg unterwegs und setzt auf reine Elektro- bzw. Wasserstofffahrzeuge.
automobilwoche.de

Rettet Emil: Das Carsharing-Angebot „Emil“ der Salzburg AG und REWE wird aus wirtschaftlichen Gründen zum Jahresende eingestellt (wir berichteten). Einen Nachnutzer für die 21 Stromer hat man nicht gefunden, aber die Stadt und das Land Salzburg könnten das Angebot jetzt im Rahmen der gemeinnützigen Genossenschaft „Familiy of Power“ weiterführen. Eine „Anschubfinanzierung“ von 35.000 Euro habe man schon beiseitegelegt.
kurier.at

Korrektur – car2go Nordamerika: Der Carsharer will seine Flotte in den USA und Kanada umstellen. Anstatt auf den kultigen Smart will man auf größere Mercedes-Modelle wie den CLA oder GLA setzen. Ursprünglich wurde berichtet, dass man die Flotte dort von Elektro- auf Vebrenner Smarts umstellen wolle.
jalopnik.com

-Newcomer der Woche-

Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) wollen Sammeltaxis im Bus-Format auf die Straße bringen. Fahrten könnten per App gebucht werden und der Bus würde entlang der Route immer wieder Fahrgäste einsammeln und absetzen. Die Stadt Duisburg arbeitet bereits mit dem Startup door2door zusammen und hat so einen Kleinbus in sein Nahverkehrsangebot integriert.
ksta.de

oBike wird Berliner. Nachdem wir vorige Woche schon ein gelbes Rad von Konkurrent ofo gesichtet haben, sind 688 (ebenfalls gelbe) Räder von oBike jetzt in den Stadtteilen Mitte und Charlottenburg gelandet. Das Bikesharing-System funktioniert ohne Station, weswegen sich die Drahtesel bald im gesamten Stadtgebiet verteilen sollten.
berliner-zeitung.de; gruenderszene.de

15. November 2017

Flixbus, car2go, Drivy, Nahverkehr, Uber, ofo, firstmover.

Flixbus goes to Hollywood: Das Fernbusunternehmen hat ein Büro in LA eröffnet und will bis zum Sommer mit den ersten Busverbindungen in den USA starten. Welche das sein werden, ist noch unklar. Vor Ort kooperiert man mit einem lokalen Busunternehmen, das Fahrer und Bus im Flixbus-Look stellt. Der Betreiber selbst kümmert sich ums Marketing und den Ticketverkauf.
wiwo.de; berliner-zeitung.de

car2go mit Altersbegrenzung: Der Carsharer hat derzeit je fünf Mercedes AMG CLA 45 in München und Hamburg in seine Flotte aufgenommen, bei denen aber nicht jeder ans Steuer darf. Die Fahrzeuge sind nämlich nur für Nutzer über 40, die laut Statistiken wohl weniger aufs Gas treten, als die jüngere Generation.
greatdrive.wordpress.com; gruenderszene.de

Drivy wagt Schritt nach Großbritannien: Seit Dienstag ist der Peer-to-Peer-Anbieter in London aktiv und will bis Ende 2018 auch in weiteren britischen Städten Fuß fassen. Drivy ist bereits in sechs europäischen Ländern präsent. In Deutschland hat sich die Anzahl der Kunden in den vergangenen 12 Monaten vervierfacht und die Zahl der Vermietungen verdoppelt.
getmobility.de

Bund soll Nahverkehr fördern: Die Länder fordern 50 Mrd. Euro vom Bund in den kommenden zehn Jahren für die Modernisierung der Mobilität. Ein Großteil der Investitionen wird in neue Antriebstechnologien sowie Ladeinfrastruktur fließen. Aber auch der ÖPNV sowie der Rad- und Fußverkehr sollen gefördert werden, um die Schadstoffbelastung zu senken.
wiwo.de; spiegel.de

Uber plant Expansion in Deutschland: Laut Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler erwägt der Fahrtenvermittler sein Angebot auch im Ruhrgebiet, Köln, Frankfurt und/oder Hamburg an den Start zu bringen. Dort gebe es aufgrund der Bevölkerungsdichte ein großes Potential. Derweil könnte der Japanische Konzern Softbank bei Uber mit 1,25 Mrd. Dollar einsteigen während Uber selbst bis zum Herbst 2019 den Gang an die Börse wagen will.
handelsblatt.com (Deutschland); faz.net (Softbank)

-Newcomer der Woche-

Geht ofo als nächstes free-floating-Bikesharing in Berlin an den Start? Eigentlich hatte Mitbewerber Obike angekündigt im November dort seine stationslosen Räder auf die Straße zu bringen. Der chinesische Konkurrent ofo scheint ihnen aber zuvorgekommen zu sein. Wir haben zumindest ein erstes Rad am Berliner Hauptbahnhof entdeckt. Laut App aber das einzige bisher.

Eine der neuen Carsharing-Stationen in Ottensen wird am Freitag eröffnet. Die Stationen werden im Rahmen des Projekts firstover.hamburg als switchh-Punkte entstehen, bei denen es auch Stellplätze für Lastenräder und eine Kooperation mit dem Roller-Anbieter emmy geben wird.
firstmover.hamburg; abendblatt.de

8. November 2017

Olivier Reppert, car2go.

„Kaum ein anderes Mobilitäts-Geschäft kann sich so umfangreich auf die Zeit des autonomen Fahrens vorbereiten wie das Free-Floating-Carsharing.“

Mit einer Flotte von 14.000 Fahrzeugen in 26 Städten sammele das Unternehmen car2go zudem wertvolle Daten für intelligente Algorithmen, sagte Olivier Reppert, CEO der car2go Group, gestern bei der Vorstellung eines Thesen-Papiers.
finanznachrichten.deots.de (Thesen)