-Alexander Sixt-

9. November 2016

Stephan Holowaty, Alexander Sixt, Aurika von Naumann.

Stephan Holowaty„So wie die WHU das Thema angeht, zerstört dies den an sich guten Carsharing-Gedanken auf lange Zeit. Die FDP ist willens, einen vernünftigen und mutigen Carsharing-Ansatz voranzubringen. Aber wir wollen kein Flickwerk ohne messbares Ergebnis, das der WHU nur zur Selbstbelobigung dient.“

Stephan Holowaty, FDP-Vertreter im Umwelt- und Planungsausschuss und Direktkandidat für die Landtagswahl 2017, kritisiert das Vorhaben der WHU (Wählergemeinschaft Henstedt-Ulzburg) ein Carsharing-Auto durch Spenden zu finanzieren (wir berichteten). Laut Holowaty brauche es mindestens 15-20 Fahrzeuge, damit sich Carsharing für Nutzer überhaupt lohnt.
stadtmagazin-henstedt-ulzburg.de

Alexander Sixt„Wir wollen alle CO2 reduzieren und pumpen Milliarden in die Elektromobilität, aber das Carsharing, das nachweislich die Umweltbelastung reduziert, wird durch solche Maßnahmen beschnitten.“

Alexander Sixt, Strategievorstand des Autovermieters Sixt, kritisiert Berlins Pläne zur Parkraumbewirtschaftung innerhalb des S-Bahnrings. Dort will die rot­rot­grüne Koalition das Abstellen von Fahrzeugen generell kostenpflichtig machen.
presseportal.de (Zitat); tagesspiegel.de (Pläne)

Aurika von Naumann„Das mit Abstand effektivste sind dedizierte Carsharing-Parkplätze!“

Aurika von Naumann, Pressesprecherin bei DriveNow, plädiert für das Carsharing-Gesetz. Sie sagt, dass die Benutzung der Busspuren oder geringere Parkgebühren für Nutzer zwar interessant sind, aber umsonst Parken sei der beste Anreiz.
sueddeutsche.de