• -Neues aus den Flotten-
  • Zipcar, TeilAuto, car2go, Deutsche Bahn, Evag, Sharemine, Renault-Nissan.

    Servus Zipcar: Der weltweit größte Carsharing-Anbieter verabschiedet sich im August aus Österreich. Das Geschäft dort lohne sich nicht mehr. Zipcar hatte 2012 die Denzel Mobility CarSharing GmbH in Wien übernommen und das Angebot weitergeführt. Im April hatte sich Flinkster aus Wien verabschiedet (wir berichteten), während car2go und DriveNow weiterhin ihre Flotten aufmöbeln.
    news.at; derstandard.at

    E-Carsharing: Ab Ende der Woche können TeilAuto-Kunden in Halle auch elektrisch unterwegs sein. Der Anbieter hat den rein elektrische Renault Zoe mit rund 300 Kilometern Reichweite in seine Flotte aufgenommen. Die Autos werden zunächst an öffentlichen Ladesäulen stationiert; eine eigene Ladesäule befindet sich aber bereits im Bau.
    dubisthalle.de

    Meilenstein für car2go: In Stuttgart hat der Anbieter jetzt die 100.000-Kunden-Marke geknackt. car2go ist seit fünf Jahren in der baden-württembergischen Landeshauptstadt unterwegs und setzt dort auf eine rein elektrische Flotte. Auch in anderen Städten weltweit sind die Stromer erfolgreich. Nach Angaben des Unternehmens wird jeder zehnte Kilometer bei car2go elektrisch zurückgelegt.
    presseportal.de (Stuttgart); presseportal.de (Elektromobilität)

    Deutsche Bahn als Stromanbieter: Ab sofort kann man auf dbstrom.de seinen Strom auch von der Deutschen Bahn beziehen. Dieser ist komplett grün und stammt nur aus Wind-, Wasser- und Solarkraftwerken. Das Angebot ist übersichtlich und gibt es nur online. Dazu lockt die Bahn mit einer Gratis-BahnCard, Gutscheinen oder Bahnpunkten.
    rp-online.de; welt.de

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    -Newcomer der Woche-

    Die Essener Verkehrs-AG (Evag) hat am Essener Landesgericht ihre erste Mobilitätsstation eröffnet. Neben einer Straßenbahnhaltestelle finden Kunden hier auch ein Car- und Bikesharing-Angebot. Selbst ein Taxistand befindet sich in unmittelbarer Nähe. Im September soll am S-Bahnhof in Steele die zweite Station dieser Art eingeweiht werden.
    waz.de

    Mit der neuen Plattform Sharemine will es das britische Unternehmen Omoove kleinen bis mittleren Betreibern ermöglichen, Car- oder Ridesharing-Angebote aufzubauen. Noch wird die Plattform von einigen ausgewählten Betreibern getestet, soll aber im August für alle zugänglich gemacht werden.
    area-info.net; sharemine.com

    Renault-Nissan will sich nicht von Uber, Lyft u.a. abhängen lassen und einen eigenen Ridesharing-Service aufbauen. Hierfür will man nicht wie andere OEMs auf eine Kooperation mit Fahrtenvermittlern setzen, sondern in den kommenden zehn Jahren etwas ganz Eigenes aufbauen. Das Angebot soll dann autonom und rein elektrisch unterwegs sein.
    getmobility.de; autonomes-fahren.de

  • -Erforscht & Geprüft-
  • Komobil 2035, Carsharing fördern, Verkehrswende, Mobilitäts-App, Oslo.

    Ehrenamtlicher ÖPNV: Fahrdienste, Ruftaxis, Bürgerbusse und Dorfautos werden oft ehrenamtlich betrieben. Die vom Bund geförderte Studie „Koordinierung von Haupt- und Ehrenamt in ländlichen Räumen am Beispiel der Koproduktion Mobilitätsdienstleistungen (Komobil 2035)“ soll untersuchen, wie das Ehrenamt nachhaltig gefestigt werden und den ÖPNV unterstützen kann. Rainau/Buch im Ostalbkreis dient hierfür als Modellgemeinde.
    swp.de

    Carsharing reduziert bekanntlich die Anzahl der privaten Pkw. Um Shared Mobility zu fördern, müssen Städte laut „Transport & Environment“ eine Staugebühr einführen, schmutzige Verbrenner von der Straße verbannen, das Überangebot an Parkplätzen reduzieren und neue, innovative Ideen fördern, anstatt etablierte Ideen zu schützen. Auch Ridesharing fördere inter- bzw. multimodales Verhalten.
    transportenvironment.org

    Revolution an drei Fronten: Die Verkehrswende kann nur dann gelingen, wenn Elektromobilität, selbstfahrende Autos und geteilte Mobilität auf die Straße kommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des UC Davis und dem ITDP. Shared Mobility spiele dabei eine wichtige Rolle, denn ohne würde die Zahl der zurückgelegten Fahrten weltweit steigen und auch der CO2-Ausstoß würde nicht weitgenug zurückgehen, um Klimaziele zu erreichen.
    emobilitaetblog.de

    Mobilitäts-App mit Hürden: Laut einer internationalen Studie der Beratungsfirma BearingPoint stellen sich Verkehrsbetriebe dem multimodalen Reisen in den Weg. Weil sie nicht kooperieren bzw. Daten teilen wollen, gäbe es keine übergreifenden Mobilitäts-Apps. Eine Lücke, die junge Unternehmen wie z.B. moovel und Qixxit versuchen zu füllen, die aber auch oft auf taube Ohren und zögernde Investoren stoßen.
    car-it.com

    Oslo testet autonome Sammeltaxis: Ab März 2018 will die norwegische Hauptstadt selbstfahrende Kleinbusse mit Elektroantrieb einsetzen, die sowohl als Sammeltaxi fungieren, als auch im regulären Buslinienverkehr unterwegs sein werden. Zwischen 10 und 20 der autonomen Shuttle sollen ein Jahr lang getestet werden.
    taxi-times.com

  • -Spruchreif-
  • Tim Loppe

    „Es reicht nicht, Verbrenner durch Elektroautos zu ersetzen. Es müssen auch andere Konzepte gefördert werden.“

    Tim Loppe ist Pressesprecher von Donk-EE, Europas größtem Bikesharing mit E-Lastenrädern, das kürzlich in Köln gestartet ist. Hinter dem Projekt steckt der Stromanbieter Naturstrom, welcher bereits im Bereich Elektromobilität und Ladeinfrastruktur unterwegs sind. Aber die Verkehrswende hat eben mehrere Facetten.
    enorm-magazin.de

  • -Tipps & Service-
  • Bremen, Helsinki.

    Kulturtipp: Noch bis zum 17.7.2017 werden in der Markthalle Acht in Bremen diverse Mobilitätskonzepte für die Stadt ausgestellt. Es geht z.B. um Bremen ohne Autos, Car- und Bikesharing und Lieferketten. Erarbeitet wurden die Konzepte im Rahmen eines interdisziplinären Masterprojekts der Hochschule Bremen und Hochschule für Künste Bremen.
    pressebox.de

    Helsinki und MaaS (Mobility as a Service) sind zwei Begriffe, die in letzter Zeit oft zusammen genannt werden. „Wired“ geht der Sache einmal auf den Grund und versucht im Interview mit Sonja Heikkilä zu klären, wie sie Helsinki bis 2025 frei von privaten Autos machen möchte und welche Rolle der neueste Partner DriveNow dabei spielt.
    wired.de

  • -Sharing is caring-
  • Virtuell unterwegs.

    Mobilität wird bekanntlich immer digitaler. Aber die BVG (Berliner Verkehrsbetriebe) setzt Apps und Co noch einen drauf und hat scheinbar virtuelle Busse im Verkehr. Die erscheinen zwar in der der eigenen App und auf den Anzeigetafeln, aber nicht auf der Straße und lassen Kunden so gerne mal im Regen stehen.
    golem.de