• -Neues aus den Flotten-
  • CleverShuttle, Croove, Üstra, Nextbike, Uber.

    CleverShuttle setzt auf Wasserstoff: Der Ridesharing-Service ist ab sofort auch in Hamburg unterwegs und zwar mit 20 wasserstoffangetriebenen Toyota Mirai.  Ab Oktober sollen 15 der H2-Autos auch in München eingesetzt werden.
    toyota-media.de; energate-messenger.de; welt.de

    Daimler gibt Croove in die USA: Die Schwaben setzen ihr P2P-Carsharing-Angebot an das amerikanische Unternehmen Turo ab. Letzterer bietet bereits eine Plattform, über die Autobesitzer und auch Betreiber kleiner Flotten ihre Fahrzeuge an andere verleihen können. Im Gegenzug beteiligt sich Daimler finanziell an Turo, der im kommenden Jahr auch hierzulande starten will.
    ngin-mobility.com; handelsblatt.coml; automobil-industrie.vogel.de

    Mitgeschnitten: Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat entschieden, dass der hannoverische ÖPNV-Betreiber Üstra Kameras in seinen Fahrzeugen installieren darf. Die Aufzeichnungen sollen nur zur Beweissicherung oder zur Aufklärung von Straftaten dienen und werden nach 24 Stunden wieder gelöscht. Die Datenschutzbehörde hatte geklagt und in einer ersten Instanz auch gewonnen.
    lto.de

    Nextbike kommt nach Kassel: Der Leipziger Anbieter löst 2018 das Fahrradverleihsystem Konrad (DB Connect) nahtlos ab. Bereits im Januar sollen 400 Räder an den Stationen bereit stehen. Hierfür hat Nextbike einen Vertrag mit der Studierendenschaft der Uni Kassel unterzeichnet.
    fnp.de; kassel-live.de

    Akte Uber: Das FBI nimmt den Fahrtenvermittler derzeit wohl genauer unter die Lupe und ermittelt wegen möglicher Spionage. Demnach habe Uber Fahrer des Konkurrenten Lyft, deren Routen und verlangten Transporttarife mittels einer Software ausgespäht. Bessere Nachrichten kommen aus London. Dort müssen Fahrer bis Ende 2019 auf Hybrid- oder Elektroautos umsteigen. Bis 2025 sollen dann auch nur noch vollelektrische Fahrzeuge für Uber unterwegs sein.
    futurezone.at; n-tv.de (FBI); elektroauto-news.net (London)

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    -Newcomer der Woche-

    Leipzig will ab 2018 im Rahmen eines Pilotbetriebs stationsunabhängiges Carsharing ermöglichen. Insgesamt 750 Fahrzeuge sollen zunächst zugelassen werden, wobei einzelne Anbieter nicht mehr als 250 Zulassungen beatragen dürfen. Zudem müssen mindestens 10 Prozent der Flotte elektrisch unterwegs sein. Das Projekt ist für fünf Jahre angesetzt.
    sz-online.de; leipzig.de

    Unter dem Namen Movio CarSharing will die Santander Consumer Bank zusammen mit Anbieter Drive-Carsharing Standorte bei Kfz-Händlern in kleinen und mittelgroßen Städten etablieren. Auch ÖPNV- und andere Carsharing-Anbieter wie z.B. Flinkster sind an Bord. Santander war bereits 2015 ins Carsharing-Geschäft eingestiegen und wollte das Autoteilen mit und von Autohäusern ermöglichen.
    autohaus.de (Movio); emo-berlin.de (2015)

  • -Zahl der Woche-
  • In Sachen Bürgerbus hat NRW die Nase vorn.

    Mehr als 130 Bürgerbus-Vereine sind in Nordrhein-Westfalen unterwegs – mehr als in jedem anderen deutschen Bundesland. Deutschlandweit gibt es gerade mal rund 300 solcher Zusammenschlüsse, sagt der Dachverband Pro Bürgerbus NRW e.V. Die Vereine sowie die Fahrer ergänzen den ÖPNV ehrenamtlich.
    Info per Mail

  • -Erforscht & Geprüft-
  • MOIA, Digital Auto Report, Wunder Carpool, Next Visionaries.

    MOIA testet Ridepooling in Hannover: Ab Oktober will die VW-Tochter ihren Shuttle-Service in Hannover unter Beweis stellen. Los geht’s mit 20 Fahrzeugen und einem 90 Quadratkilometer großen Testgebiet. Auch die Nutzergruppe ist zunächst auf 3.500 Menschen beschränkt. Wie bei anderen Ridesharing-Anbietern, sollen sich Kunden mit ähnlichen Zielen ein Shuttle teilen.
    haz.de; autohaus.de

    Laut dem Digital Auto Report 2017 werden bis 2030 rund 20 Prozent des Profit-Potentials im Mobilitätsmarkt von Mobilitätsdienstleistungen abgedeckt. Die Autoproduktion und Verkauf verlieren also deutlich an Marge. Die Studie von Strategy& geht ebenfalls davon aus, dass dann bereits 36 Prozent aller gefahrenen Kilometer in Europa autonom zurückgelegt werden.
    presseportal.de

    Innenraumgestaltung: Wunder Carpool und Toyota betrachten Carsharing aus einer anderen Perspektive – von innen. Mit biometrischen Sitzmatten und Kameras in mehreren hunderttausend Carpool-Fahrzeugen in Emerging Markets will man die Reaktion der Insassen auswerten. Ziel ist es zu ermitteln, wie die Autos in Zukunft ausgestattet werden müssen.
    getmobility.de

    Carsharing der Zukunft: Beim Wettbewerb „Next Visionaries“ belegte Sandra Phillips mit ihrem Mobilitätskonzept den ersten Platz. Sie will elektrische und autonome Fahrzeuge im Carsharing anbieten, um allen eine sichere Form der Mobilität zu gewähren. Denn, so Phillips, viele fühlten sich in bestimmten Gegenden oder Zeiten im ÖPNV einfach nicht sicher. Der Wettbewerb wurde ausgeschrieben von TED und BMW i, der Elektromobilitätssparte von BMW.
    automobilwoche.debmwgroup.com; nextvisionaries.com

  • -Spruchreif-
  • Christoph Weigler, Sabine Pfeiler.

    „Gemessen an seiner Größe und seiner Bedeutung als Mobilitätsland bleibt Deutschland weit hinter den Möglichkeiten zurück.“

    Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler betont zwar, dass man seine Strategie hierzulande geändert habe und nicht wie in den USA die Straßen erobern, sondern mit der Regierung zusammenarbeiten will. Dennoch bemängelt er die Sturheit oder Inflexibilität seitens der deutschen Behörden.
    stuttgarter-zeitung.de

    „München hat 1,5 Millionen Einwohner, was sind da schon 7000 Obikes?“

    Politikerin Sabine Pfeiler (CSU) will die Anzahl der Leihräder in München nicht beschränken und findet, das Angebot müsse in Randbezirken sogar stärker vertreten sein. Die Stadt versucht derweil Rahmenbedingen mit dem neuen Anbieter Obike für ein geordnetes Bikesharing-Angebot auszuhandeln.
    sueddeutsche.de

     

     

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    ADAC, Mobility, Ofo, Invers, RideCell – treffen Sie doch einfach alle an einem Ort…
    Beim wocomoco 2017 haben Sie die Möglichkeit die ganze Bandbreite von Vertretern der kollaborativen Mobilität an einem Ort zu treffen. Über 60 Redner treffen sich zum Austausch vom 18. – 20. Oktober in Berlin. Jetzt anmelden: wocomoco.org

  • -Tipps & Service-
  • Open Mobility System, PARK(ing)Day 2017.

    Downloadtipp: Das „Open Mobility System” (OMOS) hat ein Strategiepapier zur Mobilität der Zukunft veröffentlicht. Demnach bietet die Digitalisierung eine neue Chance auch für anbieter- und branchenübergreifende Kooperationen, um eine nahtlose Nutzung der neuen Angebote zu gewährleisten.
    omos.io

    Mitmachtipp: Am Freitag den 15.9. ist wieder PARK(ing) Day! Dann besetzen Bewohner öffentlich bewirtschaftete Parkplätze in ihrer Stadt, um zu zeigen, wie viel Platz parkende Autos einnehmen und was man damit alles machen könnte. Ist Ihre Stadt auch dabei? Es ist noch nicht zu spät, kreativ zu werden.
    parkingday.org

  • -Sharing is caring-
  • What’s my name?

    Nach fast einem Jahr will die Deutsche Bahn seinen ICE-4-Zügen einen Namen spendieren und befragt das Netz. Weil der Name von einer deutschen, bereits verstorbenen Person stammen muss und am Ende eine Fachjury und nicht das Internet über die Vorschläge abstimmt, glaubte man sich wohl recht sicher. Aber das Netz ist eben kreativ.
    bento.de