• -Neues aus den Flotten-
  • Flixbus, car2go, Drivy, Nahverkehr, Uber, ofo, firstmover.

    Flixbus goes to Hollywood: Das Fernbusunternehmen hat ein Büro in LA eröffnet und will bis zum Sommer mit den ersten Busverbindungen in den USA starten. Welche das sein werden, ist noch unklar. Vor Ort kooperiert man mit einem lokalen Busunternehmen, das Fahrer und Bus im Flixbus-Look stellt. Der Betreiber selbst kümmert sich ums Marketing und den Ticketverkauf.
    wiwo.de; berliner-zeitung.de

    car2go mit Altersbegrenzung: Der Carsharer hat derzeit je fünf Mercedes AMG CLA 45 in München und Hamburg in seine Flotte aufgenommen, bei denen aber nicht jeder ans Steuer darf. Die Fahrzeuge sind nämlich nur für Nutzer über 40, die laut Statistiken wohl weniger aufs Gas treten, als die jüngere Generation.
    greatdrive.wordpress.com; gruenderszene.de

    Drivy wagt Schritt nach Großbritannien: Seit Dienstag ist der Peer-to-Peer-Anbieter in London aktiv und will bis Ende 2018 auch in weiteren britischen Städten Fuß fassen. Drivy ist bereits in sechs europäischen Ländern präsent. In Deutschland hat sich die Anzahl der Kunden in den vergangenen 12 Monaten vervierfacht und die Zahl der Vermietungen verdoppelt.
    getmobility.de

    Bund soll Nahverkehr fördern: Die Länder fordern 50 Mrd. Euro vom Bund in den kommenden zehn Jahren für die Modernisierung der Mobilität. Ein Großteil der Investitionen wird in neue Antriebstechnologien sowie Ladeinfrastruktur fließen. Aber auch der ÖPNV sowie der Rad- und Fußverkehr sollen gefördert werden, um die Schadstoffbelastung zu senken.
    wiwo.de; spiegel.de

    Uber plant Expansion in Deutschland: Laut Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler erwägt der Fahrtenvermittler sein Angebot auch im Ruhrgebiet, Köln, Frankfurt und/oder Hamburg an den Start zu bringen. Dort gebe es aufgrund der Bevölkerungsdichte ein großes Potential. Derweil könnte der Japanische Konzern Softbank bei Uber mit 1,25 Mrd. Dollar einsteigen während Uber selbst bis zum Herbst 2019 den Gang an die Börse wagen will.
    handelsblatt.com (Deutschland); faz.net (Softbank)

    -Newcomer der Woche-

    Geht ofo als nächstes free-floating-Bikesharing in Berlin an den Start? Eigentlich hatte Mitbewerber Obike angekündigt im November dort seine stationslosen Räder auf die Straße zu bringen. Der chinesische Konkurrent ofo scheint ihnen aber zuvorgekommen zu sein. Wir haben zumindest ein erstes Rad am Berliner Hauptbahnhof entdeckt. Laut App aber das einzige bisher.

    Eine der neuen Carsharing-Stationen in Ottensen wird am Freitag eröffnet. Die Stationen werden im Rahmen des Projekts firstover.hamburg als switchh-Punkte entstehen, bei denen es auch Stellplätze für Lastenräder und eine Kooperation mit dem Roller-Anbieter emmy geben wird.
    firstmover.hamburg; abendblatt.de

  • -Zahl der Woche-
  • Deutschland stellt sich auf die Verkehrswende ein.

    Bereits 36 Prozent der Deutschen geben an, ihr Verkehrsverhalten geändert zu haben. Das Ergab eine Umfrage von KfW-Research, bei der 2.400 Befragte teilnahmen. Die jüngere Generation zwischen 18 und 27 Jahren setzen vermehrt auf Carsharing und Fahrgemeinschaften, während ältere Menschen zunehmend aufs Fahrrad steigen.
    kfw.de

  • -Erforscht & Geprüft-
  • Roller-Sharing, Carsharing, Uber.

    Scooter-Sharing weltweit: Das InnoZ hat erstmals das Phänomen Roller-Sharing unter die Lupe genommen. Demnach wächst das Angebot rasant. Trotzdem stehen weltweit derzeit nur 8.000 Scooter zur Verfügung, rund 40 Prozent davon in Berlin und Paris. Zudem mangelt es kleinen Anbietern oft an finanziellen Mitteln, auch, weil die Mietquoten stark wetterabhängig sind.
    capital.de; innoz.de (Report)

    Auto(teil)land Deutschland: Einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zufolge, würden 54 Prozent der Befragten ihr Auto mit anderen teilen. 79 Prozent gaben an, es sei ihnen wichtig, jederzeit über ein Auto verfügen zu können. Das heißt laut PwC aber nicht, dass sie es auch besitzen müssen. Parallele Umfragen in China und den USA kamen zu ähnlichen Ergebnissen.
    stuttgarter-zeitung.de; pwc.de (Umfrage)

    Flugtaxis werden Realität: Uber hat eine Kooperation mit der NASA unterzeichnet und will seine angekündigten Flugtaxis ab 2018 in Los Angeles testen. Auch die Verträge für 20 Take-off- und Landingspots will man bereits sicher haben. Entwickelt werden die fliegenden Taxis nicht von Uber selbst, sondern von Partnern. Damit alles so klappt, wie geplant, bedarf es laut Uber aber noch fundamentaler Änderungen im Luftraummanagement.
    futurezone.at

  • -Spruchreif-
  • Frank Horch, Gregor Stratil-Sauer, Andrew Pinnington.

    „Ich fordere die neue Bundesregierung dazu auf, die nationale nachhaltige Mobilitätsoffensive in ihr Regierungsprogramm aufzunehmen, sie umzusetzen und zu finanzieren.“

    Der Hamburger Wirtschafts- und Verkehrssenator Frank Horch (parteilos) will ein Investitionsprogramm auf den Weg gebracht sehen, das neue und nachhaltige Mobilitätskonzepte fördert, um die Verkehrswende in Deutschland zu unterstützen.
    abendblatt.de

    „Konzepte gibt es viele, derzeit sind wir mit einem Überangebot an Ideen konfrontiert.“

    Gregor Stratil-Sauer von der Wiener MA18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung) sieht die Verwaltung in der Pflicht zu entscheiden, welche Mobilitätsangebote zukunftsfähig sind und helfen werden, den Verkehr in Städten zu reduzieren.
    futurezone.at

    „Aber unser erstes Ziel ist es, Unterstützung auf Ebene der Städte zu bekommen. Dann können wir diese Unterstützung auf der Bundesebene nutzen.“

    Andrew Pinnington, CEO von Mytaxi, will Pooling in Taxis auch in Deutschland vorantreiben. Ie Technologie ist da, fehlt nur noch das grüne Licht Seitens der Politik.
    t3n.de

  • -Tipps & Service-
  • Parkhäuser, Seilbahn.

    Lesetipp: Weg vom eigenen Auto und hin zur geteilten Mobilität bedeutet auch, dass weniger Parkhäuser benötigt werden. Städte haben einige kreative Ideen, was man mit den teilweise leerstehenden Betonklötzen alles machen kann.
    dabonline.de

    Interview-Tipp: Die Idee einer Seilbahn als Teil des ÖPNVs ist wahrhaftig nicht neu, wurde jetzt aber sogar vom ADAC aufgegriffen. Der hat sich gleich einen Experten rangeholt und befragt Mobilitätsforscher Max Reichenbach vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu den Vor- und Nachteilen eines solchen Verkehrsmittels.
    adac-blog.de