• -Neues aus den Flotten-
  • Hamburg, Potsdam, ÖPNV, Uber, book-n-drive, mo2drive.

    Hamburg setzt auf Autonomie: Ab 2021 soll eine S-Bahn-Linie autonom oder zumindest teilautomatisch befahren werden und bereits 2018 sollen 100 Shuttle als Sammeltaxis zu Bahnhöfen eingesetzt werden. Auch diese sollen langfristig ohne Fahrer auskommen. Zum Einsatz kommt der selbstfahrende Kleinbus, den die DB bereits auf dem EUREF Campus Berlin testet.
    handelsblatt.com; abendblatt.de

    Ein Bürgerticket für Potsdam? Anstatt durch Fahrkarten, würde sich der ÖPNV ausschließlich über Steuerabgaben finanzieren. Heißt, jeder Bewohner zahlt, egal ob er das Angebot nutzt. Befürworter hoffen, dass sich dann mehr Leute gegen das Auto und für den ÖPNV entscheiden. Die Idee soll binnen eines Jahres geprüft werden – erst dann könnte eine Machbarkeitsstudie in die Wege geleitet werden.
    maz-online.de; focus.de

    Mehr Geld für den ÖPNV? Verkehrsunternehmen wollen mehr Geld vom Bund, um z.B. Elektromobilität sowie die Digitalisierung (z.B. WLAN in Bus und Bahn) voranzutreiben. Nur so könne man mit neuen Innovationen mithalten und auch für junge Leute attraktiv bleiben, hieß es bei einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen in Rostock.
    svz.de

    Uber-Verbot genehmigt: Laut dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), darf Uber von einzelnen Mitgliedstaaten verboten werden. Denn Uber sei in den Augen des EU-Rechts kein Informationsdienst sondern ein Fahrtenvermittler, dessen Tätigkeit im Rahmen des Personenbeförderungsgesetzes der einzelnen Länder geregelt wird.
    unzensuriert.at; lto.de

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    -Newcomer der Woche-

    Heag und Anbieter Book-n-Drive haben in Frankfurt eine neue Gesellschaft gegründet. Ziel ist es, den Fuhrpark bis 2022 von derzeit 150 auf 450 Fahrzeuge aufzustocken und Parkplätze im öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen. Heag übernimmt die Vermarktung und will u.a. die eigenen Gesellschaften wie den Bauverein und das Immobilienmanagement in die Kooperation mit einbeziehen.
    fr.de; buerstaedter-zeitung.de

    mo2drive geht mit seinem Vespa-Sharing in Wien an den Start. Gefunden, gebucht und freigeschaltet werden die Roller über die mo2drive-App. Sprit, Helm und Versicherung sind bei der Buchung inklusive. Schade nur, dass man hier auf Benziner anstatt auf Elektro-Roller setzt.
    news.at; mo2drive.com

  • -Zahl der Woche-
  • Modalyzer macht Schule.

    Stolze 10.000 Nutzer haben sich bereits für das Projekt modalyzer registriert. Über eine App können Teilnehmer ihre individuelle Verkehrsnutzung festhalten. Die Daten sollen später für die Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 genutzt werden (wir berichteten).
    innoz.de

  • -Erforscht & Geprüft-
  • PeerSharing, Pendeln, Mobilität 4.0.

    Teilen ist im Trend: Laut einer Umfrage des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat privates Carsharing enormes Wachstumspotential. Fast jeder vierte Befragte unter 24 Jahren sieht das Modell als adäquaten Ersatz zum eigenen Pkw; insgesamt 6% der Befragten sehen in Zukunft al Vermieter. Auch im Bereich Mitfahrgelegenheiten könnte sich die Nachfragekünftig verdoppeln.
    peer-sharing.de via fona.de

    Lohnt sich das Pendeln? Eine Studie des Online-Portals CupoNation zeigt, dass man durchaus sparen kann, wenn man außerhalb von Städten wie Hamburg, Frankfurt oder München wohnt und in die Stadt pendelt. Allerdings nur, wenn man dabei auf den ÖPNV anstatt das Auto setzt.
    cuponation.de

    Plattform Mobilität 4.0 gestartet: Ziel des Projekts ist es, einen Open Innovation-Prozess rund um das Förderprogramm mFUND aufzubauen (wir berichteten), um die Wirkung der geförderten Projekte zu erfassen. So sollen u.a. Experten schon in einem frühen Stadium in die Entwicklung der digitalen Mobilitätsdienste mit einbezogen werden.
    innoz.de

  • -Spruchreif-
  • Maxim Nohroudi, Oliver Reppert.

    „Wir haben vor drei Jahren eine Wette verfolgt, nämlich dass Städte und Verkehrsunternehmen ihre eigene Mobilitätsplattform haben wollen, die sie autonom, unabhängig von dritten betreiben können – damit sie selber neue Mobilitätsservices in der Stadt anbieten können und damit sie auch selber steuern können, wie Menschen sich in der Stadt bewegen.“

    Door2door-Gründer Maxim Nohroudi will Mobilität nicht dem freien Markt oder Uber & Co. überlassen, denn das führe am Ende zu noch mehr Autos auf den Straßen. Die Plattform soll stattdessen das Zusammenspiel bestehender und neuer, öffentlicher Mobilitätsformen erhöhen – eine Idee, die in Freyung und Duisburg erste Früchte trägt (wir berichteten).
    gruenderszene.de

    „Ich bin mir sicher, dass es in zehn Jahren auf Verbrennerbasis keine Carsharing-Aktivitäten mehr geben wird. Alle Fahrzeuge im urbanen Umfeld werden Elektro-Fahrzeuge sein.“

    car2go-Chef Olivier Reppert erklärt, warum der Anbieter immer mehr auf Elektroautos umsatteln will. Bei der Auslastung sehe man zwischen Verbrennern und Elektro-Smarts bereits jetzt keinen Unterschied.
    gruenderszene.de

  • -Tipps & Service-
  • switchh, ÖPNV, MOIA.

    Mitmachtipp: Barmbeker aufgepasst! Im Rahmen des Projekts City2Share will man wissen, wie der neuerrichtete switchh-Punkt am Barmbeker Bahnhof das Mobilitätsverhalten verändert und wie das Angebot weiter angepasst werden kann. Gesucht werden zehn Erwachsene aus Familienhaushalten.
    hamburger-wochenblatt.de

    Lese-/Videotipp: Wenn die Nutzung des ÖPNVs Feinstaub und Stickoxide in Städten mindern soll, müssen Busse nicht mit Diesel sondern Strom fahren. Diese Erkenntnis zieht sich wie ein roter Faden durch den Bericht von „BR24“.
    br.de

    Jobtipp: MOIA sucht eine/n Fleet Specialist, der/die sich um die angekündigte Flotte der VW-Tochter kümmern soll. 2018 will der neue Mobilitätsanbieter sein Angebot auf den Markt bringen.
    stepstone.de

  • -Sharing is caring-
  • Schirm-Sharing-Flopp.

    Das chinesische Unternehmen E-Umbrella wollte niemanden im Regen stehen lassen und bot 30.000 Schirme im Sharing an. Trotz QR-Code und Zahlenschloss waren diese nach nur wenigen Tagen weg, denn Kunden brachten die Schirme bisher nicht zurück. Gründer Zhao Shuping hofft, dass Nutzer das aber nachholen und die Schirme wieder geteilt werden können.
    derwesten.de; trendingtopics.at