Daimler, Moovel, Deutsche Bahn, Clever Shuttle, Getaround, car2go, Nextbike.

Auslaufmodell Carsharing? Auf der heute endenden re:publica-Konferenz sprach auch Daimlers Zukunftsforscher Alexander Mankowsky. Seine Einschätzung: Carsharing in der heutigen Form wird es in 10-15 Jahren nicht mehr geben. Die Nutzung sei sehr „zeitgeistig“ geprägt und in Zukunft seien dagegen autonome Fahrzeuge vorstellbar, die jeweils für einen speziellen Einsatzzweck unterwegs sind.
kfz-betrieb.vogel.de, manager-magazin.de

Moovel bietet White-Label-Lösung an: Die Daimler-Tochter stellt ihre Mobilitäts-App jetzt auch anderen Unternehmen zur Verfügung und die eigene Marke dabei in den Hintergrund. Den Anfang macht der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV). Mit der App können Kunden die beste Verbindung finden, bei der auch Alternativen zum ÖPNV berücksichtig werden. Zudem informiert sie über Verspätungen oder Fahrplanänderungen in Echtzeit.
car-it.com; handelsblatt.com

Mitfahrgelegenheit Deutsche Bahn: Die DB hat eine App gelauncht, mittels der sich Fahrgäste verabreden und Ländertickets teilen können. Letztere können oftmals von bis zu fünf Personen genutzt werden, die sich dann den Ticketpreis teilen. „Ticket-Sharing“ ist bereits in BaWü, Bayern, Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz/Saarland und in Schleswig-Holstein möglich.
ostsee-zeitung.de

Clever Shuttle expandiert und will ab dem Sommer 30 Elektrofahrzeuge in Berlin auf die Straße schicken und damit die Flotte seiner Sammeltaxis verdreifachen. Momentan sind die Shuttle nur abends und nachts und nur innerhalb des S-Bahnrings buchbar. Zudem will das Start-Up fünf weitere deutsche Städte erobern, angefangen mit Hamburg und Frankfurt am Main.
berliner-zeitung.de

Erfolgreiche Finanzierung: Der private Carsharing-Anbieter Getaround hat 45 Mio. Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde eingesammelt. Unter den Geldgebern sind Toyota und Braemer Energy Ventures. Das Start-Up setzt auf die Connectivity-Box von Toyota, um schlüssellosen Zugang zu den Fahrzeugen zu ermöglichen. Mit der Finanzspritze will man in weitere Städte in den USA expandieren und eventuell auch international.
getmobility.de

Car2go in Berlin wird fünf: Als Vorreiter des stationslosen Carsharings ging das Joint-Venture von Daimler und Europcar 2012 in Berlin an den Start und konnte bereits im ersten Jahr 50.000 Kunden begrüßen. Heute sind es mehr als 185.000 und die Flotte besteht längst nicht nur aus Smarts sondern auch anderen Mercedes-Modellen. Nur an Elektroautos fehlt es leider noch immer.
presseportal.de

Nextbike startet in Berlin: Am Wochenende ist in Berlin der Startschuss für das neue Bikesharing von Nextbike gefallen, die den Zuschlag der Senats-Ausschreibung erhalten hatten. Doch der Start verläuft etwas holprig. Genehmigungsverfahren behindern den schnellen Ausbau der Stationen und der Tarif ist komplex. KORREKTUR: Bestehende Nutzer müssen sich nicht neu registrieren, wie zuvor berichtet, aber ihren Account für Berlin freischalten und die lokalen AGBs akzeptieren, bevor sie sich dort aufs Rad schwingen.
morgenpost.de; chip.de (mit Video)

-Newcomer der Woche-

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen in der Hauptstadt Rufbusse einsetzten und nicht Sammeltaxis, berichtet „taxi heute“. Zwar hatte die BVG das geplante Angebot als „Ridesharing“ bezeichnet, gemeint seien aber kleine Busse, die auf Zuruf komplizierte Umsteigeverbindungen ersetzen. Immerhin würde es das Leben ohne Auto in der Stadt noch einfacher machen.
taxi-heute.de

Im Landkreis Bamberg stehen ab sofort an insgesamt 14 Standorten ebenso viele BMW i3 im Carsharing bereit. Abgerechnet wird pauschal nach Zeittarif und für die Buchungsplattform hat man sich dem Caruso-Netzwerk angeschlossen.
wiesentbote.de

Donkey Republic startet zusammen mit Pedal Power in Wien. Letztere stellt die Fahrräder für das Freefloating-Bikesharing, während sich das dänische Start-Up um die Vermietung per App und die Verteilung der Räder in der Stadt kümmert.
wien.orf.atheute.at