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  • Udo Becker, TU Dresden

    „Da konnten wir also ganz klar sagen: Ja, Carsharing hilft der Umwelt, hilft dem Geldbeutel der Menschen und hilft der Stadtkasse, weil die weniger Geld für Straßenunterhalt ausgeben müsste.“

    Udo Becker, Professor am Lehrstuhl für Verkehrsökologie der TU Dresden, hat Carsharing schon in mehreren Städten unter die Lupe genommen und fand, dass in allen Fällen der „Entwöhnungseffekt“ – also dass man vom Autofahren wegkommt – viel größer war als der „Anfütterungseffekt“.
    mdr.de

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  • Michael Müller, Deutscher Taxi- und Mietwagenverbands BZP

    „MOIA, Clevershuttle und all die anderen Anbieter sind nichts, was wir in Ordnung finden. Die spielen ein bisschen rum, kaum einer verdient Geld. Die kaufen sich Marktanteile.“

    Michael Müller, Präsident des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands BZP, kritisiert Ridesharing-Dienste. Man nehme Taxifahrern das Kerngeschäft, überlasse ihnen aber Fahrten in die Randbezirke und verlange von Taxis eine Beförderungspflicht. Die bei Uber bemängelte „Rosinenpickerei“ ginge also weiter.
    welt.de

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  • Sebastian Hofelich, Volker Weil, Michael Mehling, Christian Müller.

    „Ich glaube nicht, dass Menschen für 60 Cent ihr Leben aufs Spiel setzen.“

    DriveNow-Chef Sebastian Hofelich glaubt nicht, dass Carsharing-Nutzer besonders schnell fahren, wenn nur nach Minuten abgerechnet wird. Denn unterm Strich spart man fast gar nichts. Dafür werden die Autos aber nicht unnötig gebucht und stehen dann nur rum, ohne, dass ein anderer sie nutzen kann.
    zeit.de

    „Sollte dieser Forderung seitens Car2go nicht nachgekommen werden, entzieht die Stadt Stuttgart dem Carsharinganbieter Car2go die Genehmigung für kostenloses Parken.“

    Das schrieben die Stuttgarter Lokalpolitiker Volker Weil und Michael Mehling (FDP) in einem Antrag an den Vaihinger Bezirksbeirat, um das car2go-Angebot zurück in die Stadt nahe Stuttgart zu holen. In der Endfassung des Antrags wurde der Entzug der Genehmigung jedoch noch dahingehend entschärft, dass man zumindest die öffentliche Förderung des Anbieters prüfen wolle.
    stuttgarter-nachrichten.de

    „Aus unserer Sicht wird es immer beides geben: das eigene Auto und das Carsharing. Das gilt auch für das autonome Fahren.“

    Autobesitz wird es auch in 15 bis 20 Jahren noch geben und auch, wenn die Autos selbst fahren, so car2go-Kommunikationschef . Dennoch sieht sich Mutterkonzern Daimler gewappnet für eine autonome, geteilte und elektrische Zukunft.
    stuttgarter-nachrichten.de

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  • Barbara Lenz, Benedikt Schell

    „In Spitzenzeiten beträgt der Parksuchverkehr in den Innenstädten bis zu einem Drittel des eigentlichen Verkehrs, also ein Drittel der Autofahrer fahren nur herum, weil sie einen Parkplatz suchen.“

    Parkleitsysteme sind laut Barbara Lenz, Leiterin des DLR-Instituts für Verkehrsforschung, nur die halbe Miete. Parkplätze sollten eher außerhalb der Innenstadt gebaut werden und die Leitsysteme sollten zusätzlich angeben, wo und wann man das Auto stehen lassen und auf den ÖPNV umsteigen kann.
    tagesschau.de

    „Mit Investments in künstliche Intelligenz und Datenanalyse wollen wir den Kundenwunsch in Zukunft schon vor dem Kunden kennen und ihm weiterhin ein serviceorientiertes Ökosystem bieten, das sämtliche Produkte bequem, sicher, intuitiv und mobil zur Verfügung stellt.“

    Für Benedikt Schell, Chief Experience Officer bei Daimler Financial Services, wird es in Zukunft nicht ausreichen, ein Carsharing-Fahrzeug oder Taxi per App bestellen zu können. Er will Kunden nicht nur „Mobility at your fingertips“ bieten, sondern „Mobilitätserlebnisse“.
    automobilwoche.de

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  • Ole Harms, MOIA

    „Wir wollen bis 2025 in allen Städten, in denen wir antreten, eine Million Autos von der Straße bringen. Das ist ein Versprechen.“

    Sie haben richtig gelesen. Man will Autos laut MOIA-Chef Ole Harms nicht auf, sondern von der Straße bringen. Das Ridesharing-Angebot der VW-Tochtergesellschaft soll dabei helfen. Aktuell wird es bereits in Hannover getestet und VW hat erst diese Woche das Elektro-Shuttlefahrzeug für den Start in Hamburg vorgestellt.
    welt.de

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  • Julian zu Putlitz, Sixt.

    „Hieraus wird ersichtlich, dass der strategische Wert, der diesem Geschäft beizumessen ist, sicherlich ein Vielfaches höher ist als der bilanzielle Wert.“

    Laut Sixt-Finanzvorstand Julian zu Putlitz macht die Beteiligung am Carsharing-Angebot DriveNow gerade mal 1 Prozent der Bilanzsumme aus. Das man sich mit Mobilitätstrends auseinandersetze wirke sich aber insgesamt auf den Aktienwert aus.
    boersen-zeitung.de