• -Technologie & Forschung- alt
  • 16. August 2017

    Free-Floating-Carsharing, Parkplatzsuche, Pendeln.

    Welche Entlastungseffekte Free-Floating-Carsharing wirklich hat, gilt bekanntlich weiterhin als umstritten. Einem Report von Scott Le Vine zufolge, führte das Angebot von DriveNow bzw. ReachNow in San Francisco bei 37% der befragten Nutzer dazu, den eigenen PKW abzuschaffen oder gar nicht erst anzuschaffen.
    movmi.net

    Parkplatzsuche statt Urlaubsgeld: Satte 60 Stunden im Jahr suchen Kölner Autofahrer nach einem Parkplatz und liegen damit weit über dem deutschen Durchschnitt von 41 Stunden. Die Kosten für das sinnlose Rumgegurke hat jetzt eine Studie von Inrix ermittelt. Unter der Berücksichtigung von Benzinpreisen und Stundenlöhnen verlieren die Fahrer rund 1.302 Euro im Jahr. Dabei gibt es in der Stadt Alternativen, wie dem Car- oder Bikesharing.
    express.de

    Pendeln macht krank: In Deutschland hat man zu dem Thema noch nicht viel Forschung betrieben, aber laut Chefarzt Steffen Häfner belegen Recherchen aus z.B. Australien oder Skandinavien bereits, wie ungesund Pendeln sein kann. Insbesondere Autofahrer sind gestresst und neigen zur Fettleibigkeit. Wer pendeln muss, sollte deswegen auf den ÖPNV setzen, auch wenn das eine längere Fahrzeit bedeutet.
    sueddeutsche.de

    10. August 2017

    Breng Flex, autonomes Fahren, Deutsche Bahn.

    Der On-Demand-Shuttle-Service Breng Flex in den niederländischen Städten Arnheim und Nimwegen gestartet holt und setzt Nutzer für 3,50 Euro pro Trip an jeder beliebigen Haltestelle im Stadtgebiet ab. Gebucht werden die Fahrzeuge (Biogas-Minibus oder Hyundai Ioniq) per App. Nach sechs Monaten ist die Testphase laut Betreiber Connexxion nun erfolgreich absolviert und der nächste Schritt die Expansion.
    dutchnews.nl

    Der Norden On-Demand: Im Rahmen des Projekts “Autonomes Fahren im ländlichen Raum” will man im kommenden Jahr in Schleswig-Holstein und Nordfriesland fahrerlose Elektro-Shuttle testen, die ohne feste Fahrpläne auskommen. Los geht es mit einem Testbetrieb auf dem GreenTec Campus in Enge-Sande. Das BMVI unterstützt das Vorhaben mit 2,3 Mio. Euro.
    welt.de; ndr.de

    Selbstkontrolle: Die Deutsche Bahn testet erstmals die schaffnerlose Fahrkartenkontrolle in jeweils einem ICE auf den Strecken Dortmund-Stuttgart und Stuttgart-Essen. Fahrgäste mit einem Online-Ticket und einer Sitzplatzreservierung können über die DB-App einchecken, sobald sie am richtigen Platz sitzen. Der Zugbegleiter bekommt eine Nachricht und weiß, dass er den Gast nicht kontrollieren muss.
    welt.de; spiegel.de

    2. August 2017

    ÖBB, BVG, Atumkid.

    Carsharing im Pendelverkehr: Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt will die ÖBB mit ihrem Angebot „Rail and Drive“ voll durchstarten. An Bahnhöfen, an denen es bislang kein oder wenig Carsharing gibt, sollen ab Herbst Autos stationiert werden. Es handelt sich um ein stationsbasiertes Carsharing, das Bahnfahrern helfen soll „die letzte Meile zu organisieren“.
    diepresse.comrailanddrive.at

    BVG und Charité fahren autonom: Ab Anfang 2018 sollen auf dem Charité-Gelände fahrerlose Busse pendeln. Insgesamt sollen je vier Busse an zwei Standorten auf drei festgelegten Routen zum Einsatz kommen. Das Klinikgelände sei wie „ein kleines Abbild unserer Stadt“, so Charité-Vorstandschef Karl Max Einhäupl. Ziel ist es, die Busse zukünftig auch im Nahverkehr in Berlin einzusetzen.
    rbb-online.del (mit Video); golem.de

    Aufblasbarer Kindersitz: Das Wiener Start-up Atumkid hat einen Kindersitz für Carsharing-Nutzer entwickelt. Der „HY5“ lässt sich ganz einfach transportieren, denn er ist faltbar und wiegt nur 4,5 kg. Zur Nutzung wird der Kindersitz mittels einer elektrischen Pumpe mit dem richtigen Druck befüllt. Im Dezember soll das Modell in Deutschland und Österreich für rund 350 Euro erhältlich sein.
    futurezone.at

    26. Juli 2017

    Continental, Stellplatzpflicht.

    Fahrerlos in Frankfurt: Continental will den selbstfahrenden CUbE (Continental Urban mobility Experience) in Frankfurt testen. Zunächst nur auf dem eigenen Gelände. Auf der IAA im September will man das autonome Shuttle dann auch der Öffentlichkeit präsentieren.
    automobilwoche.de; continental-corporation.com

    Mexiko-Stadt streicht Stellplatzpflicht: Was vorher als Minimum galt, ist jetzt das Maximum an Stellplätzen, die bei Neubauten einstehen dürfen. Bauunternehmer, die sich nicht an die neue Regelung halten, werden zur Kasse gebeten. So will man vor allem den Bau von Wohnprojekten in der Nähe von Bus und Bahn anspornen und Bau- sowie Wohnkosten senken.
    streetsblog.org

    19. Juli 2017

    VDA, Bikesharing, Deutsche Bahn.

    Eine Frage des Antriebs? In einer neuen, vom VDA in Auftrag gegebenen Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen ein Zulassungsverbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor für Deutschland hätte, wird unter anderem festgestellt: Eine Substitution durch Elektroautos verändert nichts am Flächenbedarf. Wenn schon E, dann im Zusammenhang mit “personenverkehrsbezogenen Innovationen” wie Carsharing.
    vda.de (Studie); deutschlandfunk.de

    Pforzheim kann E-Bikesharing: Zumindest auf dem Papier. Drei angehende Wirtschaftsingenieure haben das Konzept im Rahmen einer interdisziplinären Projektarbeit ausgetüftelt. Sie sind der Meinung, die Stadt brauche eine eigene Lösung anstatt einer Kooperation mit einem bestehenden Anbieter. Ob die Idee je auf die Straße kommt – unklar.
    pz-news.de

    Voller Empfang: Dank der von Siemens neu entwickelten Fensterscheiben für den ICE, sollen Handy- und WLAN-Empfang in den Zügen noch besser werden. Sogar ohne den Einbau von Verstärkern, da sie Funkwellen besser durchlassen, als bisherige Scheiben. Bis es jedoch soweit ist, plagt derweil eine ganz andere und ungewünschte Durchlässigkeit des WLANs die Deutsche Bahn. Hacker sollen Zugriff auf sensible Daten der WiFionICE-Nutzer haben und könnten u.a. Bewegungsprofile erstellen.
    diepresse.com (Fenster); sueddeutsche.de (Sicherheit)

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    wocomoco.org

    12. Juli 2017

    PeerSharing, Pendeln, Mobilität 4.0.

    Teilen ist im Trend: Laut einer Umfrage des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat privates Carsharing enormes Wachstumspotential. Fast jeder vierte Befragte unter 24 Jahren sieht das Modell als adäquaten Ersatz zum eigenen Pkw; insgesamt 6% der Befragten sehen in Zukunft al Vermieter. Auch im Bereich Mitfahrgelegenheiten könnte sich die Nachfragekünftig verdoppeln.
    peer-sharing.de via fona.de

    Lohnt sich das Pendeln? Eine Studie des Online-Portals CupoNation zeigt, dass man durchaus sparen kann, wenn man außerhalb von Städten wie Hamburg, Frankfurt oder München wohnt und in die Stadt pendelt. Allerdings nur, wenn man dabei auf den ÖPNV anstatt das Auto setzt.
    cuponation.de

    Plattform Mobilität 4.0 gestartet: Ziel des Projekts ist es, einen Open Innovation-Prozess rund um das Förderprogramm mFUND aufzubauen (wir berichteten), um die Wirkung der geförderten Projekte zu erfassen. So sollen u.a. Experten schon in einem frühen Stadium in die Entwicklung der digitalen Mobilitätsdienste mit einbezogen werden.
    innoz.de