• -Technologie & Forschung- alt
  • 27. September 2017

    Baden-Württemberg, moovel, autonome Eisenbahn.

    BW legt noch einen drauf: Zusätzlich zum sogenannten Umweltbonus der Bundesregierung, welcher die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs finanziell unterstützt, wird das Bundesland Baden-Württemberg eine weitere Förderung zahlen. Die 6.000 Euro für vollelektrische und 1.500 Euro für Plug-in-Hybride, sollen ganz besonders Fahrzeugflotten im Innenstadtbereich wie von Taxi- oder Carsharing-Unternehmen unterstützen.
    elektroauto-news.net

    Reallabor-Konzept hat Bewährungsprobe bestanden: Nach drei Jahren Projektlaufzeit zieht das von Baden-Württemberg und der Bundesregierung geförderte Projekt im Rahmen der dreitägigen Abschlussveranstaltung „Stuttgart, Mobilität und Wir“ positive Bilanz. Mit teils kontroversen Projekten wie etwa den Parklets, quasi ein Park(ing) Day über drei Monate, habe man einen lebendigen Diskurs über die Zukunft der Mobilität in Stuttgart kreiert.
    stuttgarter-nachrichten.de

    Autonom auf der Schiene: In Österreich entsteht derzeit eine 25 km lange Teststrecke für autonome Eisenbahntechnologien, wie z.B. selbstfahrende Loks. Im Open.Rail.Lab können sowohl Computersimulationen, als auch Testfahrten im normalen Bahnbetrieb durchlaufen werden. Das österreichische Infrastrukturministerium und das Burgenland haben rund 11 Mio. Euro in das Projekt investiert.
    science.apa.at

    20. September 2017

    Autonomes Fahren, Umweltbundesamt.

    Autonom über die Grenze: Die Europäische Kommission will grenzübergreifende Testgebiete für autonome Fahrzeuge etablieren, damit diese nicht mehr an der Grenze haltmachen und ein neues Telefonnetzwerk suchen müssen, um weiterzufahren. Selbstfahrende Autos werden eine große Rolle in der Zukunft der Mobilität spielen und Europa will sich nicht von z.B. den USA abhängen lassen.
    faz.net

    Inspiration von außen: Das Umweltbundesamt hat eine neue Broschüre namens „Reverse Thinking: Rethinking Urban Transport through Global Learning” herausgegeben. Es schaut sich zehn innovative Mobilitätsideen aus Schwellen- und Entwicklungsländern an und überlegt, ob und wie diese in Deutschland umgesetzt werden können.
    umweltbundesamt.de

    13. September 2017

    MOIA, Digital Auto Report, Wunder Carpool, Next Visionaries.

    MOIA testet Ridepooling in Hannover: Ab Oktober will die VW-Tochter ihren Shuttle-Service in Hannover unter Beweis stellen. Los geht’s mit 20 Fahrzeugen und einem 90 Quadratkilometer großen Testgebiet. Auch die Nutzergruppe ist zunächst auf 3.500 Menschen beschränkt. Wie bei anderen Ridesharing-Anbietern, sollen sich Kunden mit ähnlichen Zielen ein Shuttle teilen.
    haz.de; autohaus.de

    Laut dem Digital Auto Report 2017 werden bis 2030 rund 20 Prozent des Profit-Potentials im Mobilitätsmarkt von Mobilitätsdienstleistungen abgedeckt. Die Autoproduktion und Verkauf verlieren also deutlich an Marge. Die Studie von Strategy& geht ebenfalls davon aus, dass dann bereits 36 Prozent aller gefahrenen Kilometer in Europa autonom zurückgelegt werden.
    presseportal.de

    Innenraumgestaltung: Wunder Carpool und Toyota betrachten Carsharing aus einer anderen Perspektive – von innen. Mit biometrischen Sitzmatten und Kameras in mehreren hunderttausend Carpool-Fahrzeugen in Emerging Markets will man die Reaktion der Insassen auswerten. Ziel ist es zu ermitteln, wie die Autos in Zukunft ausgestattet werden müssen.
    getmobility.de

    Carsharing der Zukunft: Beim Wettbewerb „Next Visionaries“ belegte Sandra Phillips mit ihrem Mobilitätskonzept den ersten Platz. Sie will elektrische und autonome Fahrzeuge im Carsharing anbieten, um allen eine sichere Form der Mobilität zu gewähren. Denn, so Phillips, viele fühlten sich in bestimmten Gegenden oder Zeiten im ÖPNV einfach nicht sicher. Der Wettbewerb wurde ausgeschrieben von TED und BMW i, der Elektromobilitätssparte von BMW.
    automobilwoche.debmwgroup.com; nextvisionaries.com

    6. September 2017

    Tesseract, Jaguar.

    Teilen leichtgemacht: Das Beratungsunternehmen EY hat seine Mobilitätsplattform Tesseract vorgestellt, die das Teilen von Fahrzeugflotten mittels Blockchain-Technologie ermöglichen soll. Transaktionen zwischen Nutzer, Besitzer und Serviceanbietern sollen so automatisch abgewickelt werden, was die Grundlage für autonome Fahrzeugflotten und die On-Demand- und P2P-Mobilität der Zukunft schaffe.
    t3n.de

    Lenkrad to go: Jaguar hat das Lenkrad Sayer vorgestellt, dass nicht nur zum Lenken, sondern auch als KI-Assistent und Zahlungsmittel dienen soll – z.B. für Carsharing-Flotten. Der Nutzer besitzt dann kein Auto, aber ein spaciges Lenkrad über das er ersteres bestellen, nutzen und auch gleich bezahlen kann.
    car-it.comjaguar.com

    29. August 2017

    Whim, Mobilitätstypen, Zufriedenheitsmessung.

    Mobilität zum Pauschalpreis: Wie andere Mobilitäts-Apps schlägt Whim von MaaS Global den besten Weg von A nach B vor. Nur kann man hier auch alle Verkehrsmittel vom Bus, über Carsharing und Taxis, bis hin zum Zug nutzen und zwar zum Pauschalpreis. Die App wird seit dem vergangenen Herbst von ausgewählten Fahrgästen in Helsinki, Finnland, getestet und soll eine Finanzspritze über 10 Mio. Euro von Toyota erhalten, um international zu expandieren.
    techbook.de

    Mobilitätstypen: Die LDB Mica Research GmbH hat im Rahmen einer Studie verschiedene Mobilitätstypen in Deutschland und Frankreich ermittelt sowie deren Mobilitätsverhalten mit Fokus auf Carsharing analysiert. Demnach haben z.B. 19 Prozent der Nutzer in beiden Ländern ihr Privatauto aufgrund von Carsharing abgeschafft. Dafür ist die Nutzung insgesamt und besonders bei Familien in Frankreich höher.
    hu-termin-berlin.de

    ÖPNV-Kundenbarometer: Kantar TNS hat zum 19. Mal eine Zufriedenheitsmessung im ÖPNV durchgeführt und Nutzer von 41 Verkehrsanbietern befragt. Spitzenreiter sind die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Bei der Bewertung einzelner Leistungsmerkmale konnten z.B. die Stadtwerke Münster mit „digitalen Lösungen“ und die Chemnitzer Verkehrs-AG bei Informationen im Fahrzeug punkten.
    tns-infratest.com

    22. August 2017

    Sharing-Hauptstadt, Tesla, CO2-Austoß, Ridesharing.

    Wer teilt am meisten? Berlin wird oft als die Carsharing-Hauptstadt schlechthin bezeichnet. Aber laut einer neuen Untersuchung von LadenZeile schafft es die Stadt in puncto Autoteilen gerade mal auf Platz 5 und verfehlt beim Bikesharing die Top 10 komplett. Beim Rollersharing hat Berlin dann allerdings die Nase ganz vorn. Im Großen und Ganzen teilt Paris am besten. Dort ist das Sharing-Angebot nicht nur dichter, sondern auch günstiger.
    ladenzeile.de

    Setzt Tesla auf Carsharing? Der neue Tesla Model 3 hat ein paar tolle Features, die auch das Autoteilen vereinfachen könnten. Z.B. wird das Auto per App geöffnet und Fahrerprofile zukünftig in der Cloud abgespeichert. Eine Kamera könnte den Innenraum überwachen, wenn Fremde mit dem Flitzer unterwegs sind. Tesla-Chef Elon Musk hatte eine geteilte Tesla-Flotte bereits in Aussicht gestellt.
    greencarreports.com; autoblog.com

    Zug statt CO2: Laut einer neuen Studie der Beratungsgesellschaft Transform Scottland, wurden in den vergangene zehn Jahren 680.000 Tonnen CO2 entlang der Autobahn M8 eingespart, weil immer mehr Schotten Zug als Auto fahren. Das entspricht in etwa der CO2-Einsparung, wenn zwei Jahre lang gar keine Autos auf der M8 zwischen Glasgow und Edinburgh verkehren würden.
    heraldscotland.com

    Ridesharing vs. Privatwagen: Nachdem sich Uber und Lyft aus Austin, Texas, zurückgezogen haben, haben Forscher das Mobilitätsverhalten der Anwohner unter die Lupe genommen. 41 Prozent der Befragten sind wieder auf das eigene Auto umgestiegen, 9% haben sich sogar ein neues angeschafft. Die Firmen dürfen seit kurzem wieder fahren und es wird sich zeigen, ob sich das Verkehrsverhalten wieder zurückwandeln wird.
    ns.umich.edu