• -Technologie & Forschung-
  • PlanBiSS, Mobilitätsplattformen, autonomes Fahren

    Wohin mit den Rädern? Die FH Österreich, TU Wien und das AIT arbeiten an einem Bikesharing-Planungstool namens PlanBiSS. Anhand Planungsregionen, Budget usw., soll es optimale Standorte für stationsbasiertes Bikesharing errechnen und Performance-Indikatoren liefern, damit Kommunen unterschiedliche Szenarien vergleichen können.
    wallstreet-online.de

    Mobilitätsplattformen auf der CES: ZF und door2door haben in Las Vegas eine Mobilitätsplattform vorgestellt. Sie soll es Städten ermöglichen, z.B. autonome Shuttle besser in ihr Nahverkehrssystem zu integrieren. Dank cloudbasiertem Flottenmanagement könnten autonome Fahrdienste auch Güter transportieren, um die Auslastung zu erhöhen. Auch Ford will eine Plattform entwickeln, um den ÖPNV, Robotertaxis und Fahrdienste zu verknüpfen.
    getmobility.de (ZF); spiegel.de (Ford)

    Selbstfahrende Zusammenarbeit: VW und das kalifornische Unternehmen Aurora haben ihre Zusammenarbeit im Bereich autonomes Fahren bekannt gegeben. Demnach soll Aurora die Software liefern, um u.a. selbstfahrende MOIA-Shuttle auf die Straße zu bringen. Ein solches Projekt ist z.B. in Hamburg geplant.
    vision-mobility.de; volkswagen-media-services.com; dmm.travel

  • -Technologie & Forschung-
  • Autonomes Fahren, moovel, Renault-Nissan-Mitsubishi, Verkehrsströme.

    Einparkhilfe 4.0: Für die chinesische Carsharing-Plattform Pand Auto haben Baidu und ZF jetzt eine Software entwickelt, mit der das geteilte Fahrzeuge eigenständig zum Nutzer vorfährt oder wieder einparkt. Prinzipiell soll das System auch mit anderen Automarken kompatibel sein. Als Nachrüstlösung wird es allerdings nicht kommen.
    firmenauto.de

    Aschaffenburger ÖPNV digitalisiert: Die Stadtwerke Aschaffenburg kooperieren mit moovel und haben gemeinsam die App „STWAB Ticket“ ins Leben gerufen. Darüber können Busverbindungen gesucht und Tickets gebucht werden. Moovel bietet seit dem Frühjahr 2017 ihr Mobilitätsprodukt auch als White-Label-Lösung an (wir berichteten).
    focus.de

    Renault-Nissan-Mitsubishi investiert in Startups: 200 Mio. Dollar will die Allianz bereitlegen. Welche junge Unternehmen man damit unterstützen will, ist noch nicht bekannt. Da aber Mobilitätsdienstleistungen wie Car- und Ridesharing an Bedeutung gewinnen und Autohersteller den Anschluss nicht verpassen wollen, werden Gelder auch ganz sicher in Mobilitäts-Startups fließen.
    ngin-mobility.com

    161 Mio. Reisen pro Tag: Die Website „So bewegt sich Deutschland“ zeigt die Verkehrsströme in ganz Deutschland in einer durchschnittlichen Woche im März 2017. Insgesamt fanden mehr als 161 Millionen Reisen (>2 km) statt. Diese wurden anhand von Mobilfunkdaten (anonymisiert) ermittelt und könnten z.B. zur Optimierung von ÖPNV-Plänen oder auch als Grundlage für neue Verkehrskonzepte genutzt werden.
    adac-blog.de

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  • Mobilitätsumfrage, Mobilitätswende.

    Wie kommen Sie zur Arbeit? Die TU Dresden startet 2018 eine Mobilitätsumfrage in mehr als 120 deutschen Städten. Rund 150.000 Bewohner sollen nach ihrem Mobilitätsverhalten befragt werden. Die Ergebnisse sollen es Städten ermöglichen, die Verkehrsplanung zu optimieren sowie allgemeine Trends wie Carsharing oder E-Bikes im Vergleich mit anderen Kommunen zu analysieren.
    lvz.de

    Allianz für die Mobilitätswende: Der Bundesverband eMobilität (BEM), der Bundesverband Solare Mobilität (BSM) und die Koordinatoren der ehemaligen vier Schaufenster Elektromobilität wollen enger mit der Politik und Unternehmen zusammenarbeiten. Ziel ist es, neue Mobilitätsangebote praxisnah zu testen und gemeinsame „Vorbildregionen“ zu kreieren.
    e-mobilbw.de

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  • Helsinki Region Transport, Schweiz, Verkehrswende

    Globale Mobilitätsplattform? Helsinki Region Transport wird ab dem kommenden Jahr sowohl finnischen, als auch ausländischen Verkehrsunternehmen eine API-Schnittstelle zur Verfügung stellen, um die Entwicklung und den Vertrieb von neuen Mobilitätsdienstleistungen zu ermöglichen. Ziel ist es, dass jedermann von überall Einzeltickets im Einzelhandelsbetrieb erwerben kann.
    boerse.de

    Hoheit beim Ticketverkauf: Der Schweizer Bundesrat will öffentliche Verkehrsanbieter dazu verpflichten, Dritten Zugang zu Ticketpreisen, Echtzeitverkehrsdaten, Verfügbarkeit usw. zu gewähren. Dann könnten z.B. auch Google, Uber und Mobility Bus- und Bahnfahrten verkaufen. Das soll vor allem die Mobilität von Tür zu Tür erleichtern. Der Verband öffentlicher Verkehr (VÖV) befürchtet, dass Einnahmen dann an Private oder ins Ausland fließen.
    derbund.ch; newstix.de

    Stuttgart, Mainz oder Mannheim? Welche dieser Städte ist bei der Verkehrswende hin zu weniger Autoverkehr am weitesten? Der SWR machte den „Städtecheck“ und ermittelte Maßnahmen wie P&R, Fahrradverkehr und Carsharing als besonders geeignet, aber noch stark ausbaufähig.
    swr.de

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  • CityBuzzer, Fahrtenvermittler

    Kristallkugel Twitter: Dank Twitter sollen Taxis oder Shared-Mobility-Dienstleister künftig schon im Voraus wissen, wo sie gebraucht werden. CityBuzzer will dafür Social-Media-Daten auslesen, z.B. anhand von Hashtags und ermitteln, wo sich Menschenmengen aufhalten. Für die Idee gab es beim Daimer-Hackerthon „Hack.Berlin“ jetzt immerhin den ersten Preis.
    ngin-mobility.com

    Entlastungseffekt Uber: Können On-Demand-Transportdienstleistungen wie Uber, Lyft usw helfen, die Zahl der Autos auf den Straßen zu mindern? Eine neue Studie der University of California, Davis, belegt das Gegenteil. Demnach ist der Autobesitz bei Menschen, die diese Dienste nutzen, höher, als bei ÖPNV-Kunden. Stattdessen machen Fahrtenvermittler nicht dem privaten Pkw, sondern Bus und Bahn Konkurrenz.
    citylab.com; ucdavis.edu (Studie)

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  • Drivo, Stellplatzschlüssel, RoboShuttle.

    Carsharern das Rasen abgewöhnen: Mit einer Smartphone-Sensoric will die App Drivo seine Nutzer zum spritsparenden Autofahren erziehen. Auch Freefloating-Anbieter wie car2go und DriveNow könnten davon profitieren und Kunden z.B. günstigere Preise für besseres Fahren anbieten.
    ngin-mobility.com (mit Video)

    Carsharing statt Stellplätze: Beim Neubau in Ludwigsburg wurden deutlich weniger Stellplätze errichtet, als im Stellplatzschlüssel vorgesehen. Ausgleichen will man die Differenz mit einem Carsharing-Angebot in Kooperation mit Daimler. In Holzkirchen will man testen, ob man Dank Carsharing in Wohnquartieren den Stellplatzschlüssel künftig flexibler gestalten kann.
    stuttgarter-nachrichten.de (Ludwigsburg); merkur.de (Holzkirchen)

    RoboShuttle wird Realität: Das Pilotprojekt soll im Mannheimer Franklin Village starten. In einem ersten Schritt soll eine Teststrecke kartiert und erforderliche Ladeinfrastruktur geplant werden, bevor 2018 in einem zweiten Schritt ein selbstfahrender Elektro-Shuttle auf die Straße gebracht wird. Langfristig ist es das Ziel, den RoboShuttle im Regelbetrieb einzusetzen.
    mannheim24.de