• -Spruchreif-
  • Christoph Weigler, Sabine Pfeiler.

    „Gemessen an seiner Größe und seiner Bedeutung als Mobilitätsland bleibt Deutschland weit hinter den Möglichkeiten zurück.“

    Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler betont zwar, dass man seine Strategie hierzulande geändert habe und nicht wie in den USA die Straßen erobern, sondern mit der Regierung zusammenarbeiten will. Dennoch bemängelt er die Sturheit oder Inflexibilität seitens der deutschen Behörden.
    stuttgarter-zeitung.de

    „München hat 1,5 Millionen Einwohner, was sind da schon 7000 Obikes?“

    Politikerin Sabine Pfeiler (CSU) will die Anzahl der Leihräder in München nicht beschränken und findet, das Angebot müsse in Randbezirken sogar stärker vertreten sein. Die Stadt versucht derweil Rahmenbedingen mit dem neuen Anbieter Obike für ein geordnetes Bikesharing-Angebot auszuhandeln.
    sueddeutsche.de

     

     

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  • -Spruchreif-
  • Stephan Kühn, Eva Lohse, Patricia Shams.

    „Das Mobilitätsversprechen, das das Auto bietet, nämlich ‚Einsteigen und losfahren‘ muss auf den ÖPNV übertragen werden.“

    Laut Stephan Kühn, Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, sollte sich das ÖPNV-Angebot nicht an der Nachfrage bzw. Rentabilität orientieren, sondern jederzeit zur Verfügung stehen. Das betreffe auch Car- und Bikesharing. Diese „Daseinsvorsorge“ sei Aufgabe des Bundes und nicht des Anbieters.
    extra-tipp-viersen.de

    „Wir werden daran erinnern, dass der kommunale öffentliche Personennahverkehr erheblich unterfinanziert ist.“

    Vor dem Dieselgipfel zwischen Städten und Kanzlerin Angela Merkel hatte Städtetags-Präsidentin Eva Lohse bereits gefordert, dass, um Fahrverbote in Städten zu vermeiden, es mehr und bessere Umsteigemöglichkeiten geben muss. Und um saubere Luft in Städten zu gewährleisten, müsse der Bund tiefer in die Tasche greifen. Ob dieser das auch tut, bleibt abzuwarten.
    wallstreet-online.de

    „In Zürich werden überdurchschnittlich viele Ringe vergessen. Aber ein Ehering war bis jetzt noch kein einziger dabei.“

    Uber-Sprecherin Patricia Shams sagt, dass mit Blick auf die Schweiz, die Züricher die meisten Sachen nach einer Uber-Fahrt im Auto vergessen. Das zeigt Ubers Lost-and-Found-Index. In Basel wurden hingegen seit Januar gerade mal zwei Paar Kopfhörer gefunden.
    blick.ch

  • -Spruchreif-
  • Sebastian Hofelich, Claudia Hornberg.

    „Nun arbeiten wir an Parksuchalgorithmen, die vorhersagen, wo es wahrscheinlich ist, einen Parkplatz zu finden. Das ist aber nicht einfach, weil unsere Nutzer pro Minute bezahlen und auch nur beim kleinsten Fehler im System der Eindruck entstehen könnte, dass wir künstlich die Fahrtzeit hochhalten.“

    DriveNow-Geschäftsführer Sebastian Hofelich hofft, dass im Rahmen des Carsharing-Gesetzes Kommunen auch in Stadteilen mit wenig Parkmöglichkeiten Stellplätze für die geteilten Fahrzeuge bereitstellen. Aber man arbeitet scheinbar schon an einem Plan B.
    automobilwoche.de

    „Die Mobilität in den Städten muss sich verändern. Wir brauchen eine nachhaltige Mobilität in den Städten, die die Bedürfnisse aller Stadtbewohner und nicht eines einzelnen Verkehrsträgers in den Mittelpunkt stellt.“

    Laut Prof. Dr. Claudia Hornberg, Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen, sehe man bereits, dass z.B. immer weniger Menschen an Orte mit hoher Luftverschmutzung ziehen. Weil die Stadt aber weiterhin attraktiv zum Wohnen ist, wird sich das Mobilitätsverhalten verlagern.
    springerprofessional.de

  • -Spruchreif-
  • Andreas Knie.

    „Es muss eine Arbeitsstättenverordnung herbei, dass Menschen das Recht haben, an mindestens zwei Tagen der Woche an ihrem heimischen Arbeitsplatz die Arbeit zu verrichten.“

    Pendeln ist Gewohnheitssache, sagt der Leiter des InnoZ in Berlin. Damit Menschen ihre Gewohnheiten ändern, müssen „objektive Tatbestände“ her, wie z.B. die Abschaffung der Pendlerpauschale. Und wenn Leute dann noch die Möglichkeit hätten zu Hause zu arbeiten, würden die Straßen am Ende leerer werden.
    deutschlandfunk.de

  • -Spruchreif-
  • Dirk Evanson, Martin Randelhoff.

    „Gewiss, Experimentierfreude und Besitzstandswahrung stehen in einem Spannungsfeld. Doch alle wissen: Wenn wir es nicht machen, dann machen es andere.“

    Dirk Evenson, Leiter der New Mobility World (IAA) erklärt warum auch die großen Autohersteller in neue Formen der Mobilität und „Mobility as a Service (MaaS)“ investieren. Denn das Potential überwiegt am Ende den Status Quo.
    zeit.de

    „Im Vergleich mit der Verkehrswende ist die Energiewende ein Klacks. Wenn ein Politiker sagt, ‚Ich streiche drei Parkplätze oder Ihr zahlt in Zukunft 50 Cent mehr für einen Parkplatz’– dann gehen die Leute auf die Barrikaden.“

    Laut Mobilitätsforscher Martin Randelhoff ist eine Verkehrswende in Deutschland nur möglich, wenn die Deutschen ihr Verkehrsverhalten ändern. Und um Bürger, Industrie und Politik für neue Wege zu begeistern, müssten diese in erster Linie für die Nutzer attraktiv gemacht werden.
    deutschlandfunkkultur.de