• -Spruchreif-
  • André Schwämmlein von FlixBus.

    -Spruchreif-

    „Es ist in Deutschland ja nicht so leicht, gute Verkehrsdaten zu bekommen. Wir haben daher zunächst auf der Internetseite von Mitfahrgelegenheit geschaut, welche Strecken am besten laufen und so unsere erste Linienbahn kreiert.“

    Flixbus-Gründer André Schwämmlein erklärt, wie er zu Anfangs den Streckenbedarf für sein Reisebusunternehmen ermittelt hat. Ganz einfach und doch effektiv. Schade, dass man jetzt, wo man die Konkurrenz geschluckt hat, Strecken einstellt und die Preise erhöht.
    founderella.de

  • -Spruchreif-
  • Maxim Nohroudi, Oliver Reppert.

    „Wir haben vor drei Jahren eine Wette verfolgt, nämlich dass Städte und Verkehrsunternehmen ihre eigene Mobilitätsplattform haben wollen, die sie autonom, unabhängig von dritten betreiben können – damit sie selber neue Mobilitätsservices in der Stadt anbieten können und damit sie auch selber steuern können, wie Menschen sich in der Stadt bewegen.“

    Door2door-Gründer Maxim Nohroudi will Mobilität nicht dem freien Markt oder Uber & Co. überlassen, denn das führe am Ende zu noch mehr Autos auf den Straßen. Die Plattform soll stattdessen das Zusammenspiel bestehender und neuer, öffentlicher Mobilitätsformen erhöhen – eine Idee, die in Freyung und Duisburg erste Früchte trägt (wir berichteten).
    gruenderszene.de

    „Ich bin mir sicher, dass es in zehn Jahren auf Verbrennerbasis keine Carsharing-Aktivitäten mehr geben wird. Alle Fahrzeuge im urbanen Umfeld werden Elektro-Fahrzeuge sein.“

    car2go-Chef Olivier Reppert erklärt, warum der Anbieter immer mehr auf Elektroautos umsatteln will. Bei der Auslastung sehe man zwischen Verbrennern und Elektro-Smarts bereits jetzt keinen Unterschied.
    gruenderszene.de

  • -Spruchreif-
  • Tim Loppe

    „Es reicht nicht, Verbrenner durch Elektroautos zu ersetzen. Es müssen auch andere Konzepte gefördert werden.“

    Tim Loppe ist Pressesprecher von Donk-EE, Europas größtem Bikesharing mit E-Lastenrädern, das kürzlich in Köln gestartet ist. Hinter dem Projekt steckt der Stromanbieter Naturstrom, welcher bereits im Bereich Elektromobilität und Ladeinfrastruktur unterwegs sind. Aber die Verkehrswende hat eben mehrere Facetten.
    enorm-magazin.de

  • -Spruchreif-
  • Thomas Schweizer, Raj Rao.

    “Der Kunde muss entscheiden: Will er einen komfortablen Zugang zum ÖPNV, ohne sich Gedanken über ein Ticket und die komplizierte Tarifstruktur machen zu müssen? Dann muss er die GPS-Ortung seines Handys erlauben, womit theoretisch auch der Fahrweg rekonstruiert werden könnte.“

    Digitalisierung, Innovation und Datenschutz – Thomas Schweizer, Abteilungsleiter Marketing und Tarif beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), weiß, dass die drei nicht immer gut unter einen Hut zu bringen sind. Aber wenn Kunden das Handyticket wollen, werden sie bestimmte Kompromisse machen müssen.
    wn.de

    „Carsharing ist kein funktionierendes Geschäftsmodell. Das sehen wir daran, was diese Unternehmen bis jetzt erreicht haben.“

    Raj Rao ist CEO der Ford-Tochter Smart Mobility, die bei dem Autohersteller ausgerechnet für Carsharing und andere neue Formen der Mobilität zuständig ist. Stattdessen setzen die Amerikaner auf Ridesharing. Auch, weil man als Hersteller dann weniger Geld in den Automobilbau und mehr in neue Geschäftsmodelle investieren kann.
    transatlantic-journal.com

  • -Spruchreif-
  • Stefan Bratzel.

    „Sie müssen es schaffen, die Kunden zu verstehen und Kontakt zu ihnen aufzubauen. Es ist eine völlig neue Welt, die da aufgeht.“

    Wenn Autohersteller nicht wollen, dass ihnen Uber & Co. davonfahren, müssen sie laut Autoexperte Stefan Bratzel in der „Dienstleistungswelt Fuß fassen“. Auch, wenn sich damit derzeit noch kein Geld verdienen lässt.
    automobilwoche.de

  • -Spruchreif-
  • Martina Hertel, Ulrich Klaus Becker.

    „Nottingham zeigt, dass ein cleveres Parkraummanagement Stadtbewohner und Pendler dazu bewegt, auf nachhaltigere Verkehrsmittel umzusteigen.“

    Laut Martina Hertel vom Deutschen Institut für Urbanistik zeigt das Projekt im Rahmen des EU-Programms Push&Pull, dass man den Verkehr durchaus durch höhere Parkgebühren steuern kann. Vielleicht ein gutes Vorbild für andere Städte?
    zeit.de

    „Um die künftigen Herausforderungen zu meistern, reicht es jedoch nicht aus, einzelne Verkehrsträger für sich weiterzuentwickeln. Wir brauchen einen optimierten Mix und ein Zusammenwirken des Pkw-Verkehrs mit dem ÖPNV.“

    Laut ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker müssen sich Verkehrsträger zu zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten vernetzen lassen. Zudem sollten beim Vergaberecht künftig nicht Verkehrsträger, sondern Verkehrsräume im Mittelpunkt stehen.
    blomberg-voices.de