• -News-
  • 3. Oktober 2017

    Multicity, flinc, DriveNow, EMIL, London, evo, Aldi, München, Mattersburg.

    Multicity schmeißt das Handtuch: Die Berliner stellen ihr Angebot zum 29.10.2017 ein. Multicity war 2012 als erstes reines Elektro-Carsharing Deutschlands gestartet und hatte im September 2016 dann auch Verbrenner in die Flotte aufgenommen. Abgelöst wird das Angebot durch Free2Move, wo PSA die vorhandenen Angebote der unterschiedlichen Anbieter in einer App bündelt und jetzt zu Sonderkonditionen den Multicity-Kunden anbieten will.
    carsharing-news.de; ecomento.de

    flinc geht an Daimler: Der Anbieter von dynamischen Tür-zu-Tür-Mitfahrgelegenheiten wurde jetzt vollständig durch die Daimler Mobility Services übernommen. Bekannt wurde flinc etwa durch die Integration in die Bordcomputer der DriveNow-Flotte 2012 oder ihre Schnittstelle in Navigations-Apps von Bosch und Navigon. Wir sind gespannt, inwiefern flinc in Diensten wie car2go, moovel und mytaxi eine Rolle spielen wird.
    ngin-mobility.com; mercedes-benz-passion.com

    DriveNow feiert 6. Geburtstag in Berlin: Im September 2011 ging DriveNow als erstes Freefloating-Angebot der Hauptstadt an den Start. Heute besteht die Berliner Flotte aus mehr als 1.300 BMW und MINI. Noch vor Ende des Jahres soll die Flotte sogar auf 1.400 Autos wachsen.
    carsharing-news.de

    Aus für EMIL: Das Carsharing-Angebot der Salzburg AG und REWE steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Man habe zwar rund 1.500 registrierte Kunden, aber nur circa 200 aktive Nutzer. Deswegen wird EMIL zum Jahresende eingestellt. Die Salzburg AG will sich hingegen stärker auf den Ausbau von Ladeinfrastruktur für E-Autos konzentrieren.
    salzburg24.at; sn.at

    Neuer Fahrdienst in London: Nach dem Rausschmiss von Uber vergangene Woche (wir berichteten), werden die Mobilitäts-App Citymapper und Gett einen Taxi-Ridesharing-Dienst in der britischen Hauptstadt anbieten. Das Angebot „Gett Together“ soll entlang festgelegter Routen verkehren und Nutzer können beliebig ein- und aussteigen. Citymapper hatte vor kurzem seine eigene Buslinie ins Leben gerufen und will das Angebot so weiter ergänzen.
    getmobility.de

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    -Newcomer der Woche-

    Energieversorgung Oberhausen (evo)
    hat zusammen mit Kumpan Electric ein Roller-Sharing-Angebot ins Leben gerufen. Zunächst stehen im Rahmen des Pilotprojekts zehn Elektro-Scooter im Stadtgebiet bereit. Wenn das Angebot gut angenommen wird, will man die Flotte im kommenden Jahr erweitern.
    lokalkompass.de; evo-sharing.ruhr

    Aldi steigt ins Carsharing-Geschäft ein, zumindest passiv. An 43 Standorten im Rhein-Main-Gebiet verpachtet der Supermarkt mehr als 100 Stellplätze an den Betreiber App2Drive. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf eine einjährige „Testphase“ begrenzt, könnte aber mittel- und langfristig auf andere Städte ausgeweitet werden.
    stimme.de

    München
    scheint Ziel eines weiteren Bikesharing-Anbieters aus Asien zu sein. Nach Obike will wohl auch Gobee Bike seine grünen Räder im Stadtgebiet aufstellen. Zumindest sucht das Unternehmen einen City-Manager für die bayerische Hauptstadt. Zudem geht es scheinbar auch nach Paris. Für dort sucht man zunächst einen Produktmanager.
    radmarkt.de

    Mattersburg in Österreich schafft sich ein E-Auto zum Teilen an. Da mehr als zehn Leute Interesse am E-Carsharing gemeldet haben, lohne sich das Angebot. Los geht es wohl im neuen Jahr. Der Stromer kostet dann 1 Euro pro Stunde und 10 Cent pro Kilometer. Gebucht wird der Wagen per App.
    noen.at

    27. September 2017

    book-n-drive, my e-car, StadtRAD, Uber, Volvo, Here, Pioneer.

    book-n-drive setzt auf H2: Das Frankfurter Carsharing-Unternehmen hat einen Toyota Mirai in seine Flotte aufgenommen. Die Station liegt praktischerweise gleich gegenüber einer Wasserstoff-Tankstelle, von denen es in Frankfurt bereits drei gibt. Das Brennstoffzellen-Fahrzeug kann für nur 4 Euro pro Stunde angemietet werden.
    book-n-drive.de; fnp.de

    My e-car erweitert Flotte: Der baden-württembergische Carsharer macht Gebrauch von einer neuen Förderung des Bundeslandes, das den Ausbau der Elektromobilität finanziell unterstützen will, und flottet insgesamt 40 neue Renault Zoe ein. Die Fördersumme beträgt 330.000 Euro.
    elektroauto-news.net; regiotrends.de

    Hamburg sieht wieder Rot: Nachdem der Anbieter DB Connect rund 1.750 seiner Stadträder Ende August aus dem Verkehr gezogen hatte (wir berichteten), sind nun alle 2.500 Drahtesel wieder im Einsatz. Grund für den Ausfall waren Probleme mit den Tretlagern. Die neuen Lager sollen länger halten, schließlich legt jedes StadtRAD jährlich bis zu 10.000 km zurück.
    radiohamburg.de; deutschebahn.com

    Uber fliegt aus London: Die Londoner Verkehrsbehörde will die Ende September auslaufende Lizenz des Fahrtenvermittlers nicht verlängern. Konkret wirft man Uber vor, eine Täuschungssoftware benutzt zu haben und sexuelle Übergriffe von Fahrern zu verschweigen. Knapp 800.000 Nutzer haben bereits eine Online-Petition unterschrieben, um Uber doch in der Stadt zu halten. Investoren scheint das nicht abzuschrecken. Laut Medienberichten könnte Uber in einer neuen Finanzierungsrunde bis zu 12 Mrd. Dollar von nur drei Investoren einsammeln.
    spiegel.de; thetimes.co.uk (London); getmobility.de(Finanzierung)

    Neuer Volvo kann Carsharing: Der neu vorgestellte Volvo XC40 dürfte nicht nur wegen seines Antriebes hellhörig machen – er soll später auch als Hybrid und Elektrovariante kommen – sondern auch wegen seines „digitalen Zugangssystems“. Dieses soll unter anderem das schlüssellose Autoteilen ermöglichen. Los geht es im Frühjahr 2018.
    nzz.ch

    Wechselseitige Beteiligung von Here und Pioneer: Der Kartendienst Here und das japanische Technologieunternehmen Pioneer haben beidseitige Investments getätigt, um Anwendungen zu entwickeln, die dem autonomen Fahren zu Gute kommen sollen. Außerdem will man sich mit der Verbesserung von Kartendaten und der Entwicklung von Infotainmentsystemen beschäftigen.
    getmobility.de

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    Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin: Die Mobilitätsakademie hat Ihre Koffer gepackt und freut sich auf die Reise von Bern nach Berlin. Jetzt fehlen nur noch Sie. Sichern Sie sich noch schnell Ihren Platz bevor alles ausgebucht ist und erhalten Sie einen Einblick in die Welt der kollaborativen Mobilität:
    wocomoco.org

    -Newcomer der Woche-

    YourCar geht in Rostock an den Start. Erstmal mit einem Seat Ibiza und einem Renault Transporter, die an zwei Stationen in der Stadt zum Teilen bereitstehen. Wem der Name bekannt vorkommt – YourCar gibt es bereits in Göttingen. Und dort sogar als Freefloating-Konzept.
    carsharing-rostock.de; facebook.com

    Der DB medibus hat zwar in erster Linie eher weniger mit geteilter Mobilität zu tun, spricht aber dennoch ein wichtiges Thema an. Die zu mobilen Arztpraxen umgebauten DB Regio Busse sollen die ärztliche Versorgung von weniger mobilen Patienten im ländlichen Raum sicherstellen. DB Regio Bus betreibt den medibus und vermietet ihn an Unternehmen, wie z.B. die Charité.
    inside.bahn.de

    20. September 2017

    Tübingen, car2go, Wiesbaden, goUrban, Google, Ford, Garantiert mobil, mytaxi.

    Tübingen setzt Carsharing-Gesetz um: Mittels einer Sondernutzung können Stellplätze im öffentlichen Raum für stationsbasiertes Carsharing bereitgestellt werden. Pro Stellplatz fallen monatlich 54 Euro für den Carsharing-Betreiber an, was aus Sicht der Stadt wegfallende Parkgebühren kompensiert. Tübingen ist die erste Gemeinde Deutschlands, die eine Satzungsänderung mit Hinsicht auf das Carsharing-Gesetz beschlossen hat.
    tuebingen.de

    car2go drückt auf die Tube: Der Anbieter wird ab November auch den CLA 45 von AMG im Sharing anbieten. Allerdings erstmal nur in Hamburg und München und nur im Rahmen eines Pilotprojekts. Dort sollen dann jeweils fünf der 381 PS starken Limousinen unterwegs sein. Aber der Spaß kostet und zwar 79 Cent pro Minute bzw. 239 Euro am Tag.
    autobild.de

    Bikesharing in Wiesbaden: 2018 soll der Startschuss fallen. ESWE-Verkehr und der Mainzer Anbieter MVGmeinRad wollen 500 Räder an 50 Stationen zu Verfügung stellen, darunter auch E-Bikes. Nutzer in Wiesbaden können dann Nextbikes und MVG-Räder über eine gemeinsame App buchen und die Räder auch an Stationen der Konkurrenz abstellen. Allerdings verpflichtet sich die Stadt, Nextbikes auf Wunsch des Anbieters zu einem zentralen Sammelpunkt zurückzubringen.
    wiesbadener-tagblatt.de; merkurist.de

    goUrban sichert sich Finanzspritze: Das Startup, das im vergangenen Monat in Wien mit einem Elektroroller-Sharing im Testbetrieb an den Start gegangen war (wir berichteten), hat Investments im mittleren sechsstelligen Bereich eingesammelt. Das Geld soll in die Erweiterung der Flotte auf 50 E-Roller sowie ins Marketing fließen.
    trendingtopics.at

    Google will bei Lyft mitmischen: Insgesamt 1 Mrd. Dollar will der Internetriese in den Uber-Konkurrenten investieren. Die News kommt nicht ganz überraschend nachdem sich Uber und Google-Tochter Waymo einen Rechtsstreit geliefert haben, weil ein zu Uber gewechselter Mitarbeiter geheime Daten zu Googles selbstfahrenden Autos mitgehen lassen habe.
    wsj.com via golem.de

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    -Newcomer der Woche-

    Ford steigt aufs Rad, und dann auch noch auf’s geteilte. Die sollen Nutzer bald über die hauseigene Smartphone-App Fordpass sowie die von Call a Bike anmieten können. Zusammen werden die Anbieter ab Mitte Oktober insgesamt 3.200 Räder in Düsseldorf und Köln aufstellen.
    faz.net; sr-online.de

    „Garantiert mobil“ heißt ein neues Projekt im Odenwaldkreis. Im Rahmen dessen sollen Mitfahrgelegenheiten per App als Ergänzung zum ÖPNV angeboten werden. Übrigens auch mit Taxis, die so Leerfahrten vermeiden können. Der Fahrer bekommt 12 Cent pro gefahrenem Kilometer – zu wenig, damit das Angebot vom Personenbeförderungsgesetz betroffen wäre.
    taxi-times.com

    mytaxi bietet mit mytaxi Match ab sofort einen Ridesharing-Service an, damit sich Fahrgäste mit einer ähnlichen Route ein Taxi teilen können. Der Service startet zunächst nur in Warschau, soll aber langfristig auf andere europäische Städte ausgeweitet werden.
    taxi-heute.de; getmobility.de

    13. September 2017

    CleverShuttle, Croove, Üstra, Nextbike, Uber.

    CleverShuttle setzt auf Wasserstoff: Der Ridesharing-Service ist ab sofort auch in Hamburg unterwegs und zwar mit 20 wasserstoffangetriebenen Toyota Mirai.  Ab Oktober sollen 15 der H2-Autos auch in München eingesetzt werden.
    toyota-media.de; energate-messenger.de; welt.de

    Daimler gibt Croove in die USA: Die Schwaben setzen ihr P2P-Carsharing-Angebot an das amerikanische Unternehmen Turo ab. Letzterer bietet bereits eine Plattform, über die Autobesitzer und auch Betreiber kleiner Flotten ihre Fahrzeuge an andere verleihen können. Im Gegenzug beteiligt sich Daimler finanziell an Turo, der im kommenden Jahr auch hierzulande starten will.
    ngin-mobility.com; handelsblatt.coml; automobil-industrie.vogel.de

    Mitgeschnitten: Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat entschieden, dass der hannoverische ÖPNV-Betreiber Üstra Kameras in seinen Fahrzeugen installieren darf. Die Aufzeichnungen sollen nur zur Beweissicherung oder zur Aufklärung von Straftaten dienen und werden nach 24 Stunden wieder gelöscht. Die Datenschutzbehörde hatte geklagt und in einer ersten Instanz auch gewonnen.
    lto.de

    Nextbike kommt nach Kassel: Der Leipziger Anbieter löst 2018 das Fahrradverleihsystem Konrad (DB Connect) nahtlos ab. Bereits im Januar sollen 400 Räder an den Stationen bereit stehen. Hierfür hat Nextbike einen Vertrag mit der Studierendenschaft der Uni Kassel unterzeichnet.
    fnp.de; kassel-live.de

    Akte Uber: Das FBI nimmt den Fahrtenvermittler derzeit wohl genauer unter die Lupe und ermittelt wegen möglicher Spionage. Demnach habe Uber Fahrer des Konkurrenten Lyft, deren Routen und verlangten Transporttarife mittels einer Software ausgespäht. Bessere Nachrichten kommen aus London. Dort müssen Fahrer bis Ende 2019 auf Hybrid- oder Elektroautos umsteigen. Bis 2025 sollen dann auch nur noch vollelektrische Fahrzeuge für Uber unterwegs sein.
    futurezone.at; n-tv.de (FBI); elektroauto-news.net (London)

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    -Newcomer der Woche-

    Leipzig will ab 2018 im Rahmen eines Pilotbetriebs stationsunabhängiges Carsharing ermöglichen. Insgesamt 750 Fahrzeuge sollen zunächst zugelassen werden, wobei einzelne Anbieter nicht mehr als 250 Zulassungen beatragen dürfen. Zudem müssen mindestens 10 Prozent der Flotte elektrisch unterwegs sein. Das Projekt ist für fünf Jahre angesetzt.
    sz-online.de; leipzig.de

    Unter dem Namen Movio CarSharing will die Santander Consumer Bank zusammen mit Anbieter Drive-Carsharing Standorte bei Kfz-Händlern in kleinen und mittelgroßen Städten etablieren. Auch ÖPNV- und andere Carsharing-Anbieter wie z.B. Flinkster sind an Bord. Santander war bereits 2015 ins Carsharing-Geschäft eingestiegen und wollte das Autoteilen mit und von Autohäusern ermöglichen.
    autohaus.de (Movio); emo-berlin.de (2015)

    6. September 2017

    Carsharing-Gesetz, car2go, CleverShuttle, Locomore, Daimler, Nextbike.

    Carsharing-Gesetz tritt in Kraft: Seit Freitag müssen sich Carsharing-Autos nicht länger verstecken. Das neue Gesetz ermöglicht es Kommunen und Gemeinden kostenlose Stellplätze im öffentlichen Raum für die geteilten Fahrzeuge zu reservieren. Davon profitieren Freefloater und stationsbasierte Anbieter. Nur P2P-Carsharing-Anbieter fühlen sich etwas hintergangen, denn für sie gelten die neuen Regeln nicht. Zudem ist es noch unklar, wann die praktische Umsetzung der neuen Maßnahmen überhaupt beginnen kann. Denn noch ist unklar, wie die Kennzeichen für Carsharing-Fahrzeuge bzw. für die Stellplätze aussehen soll. Noch müssen Kommunen dafür eine Sondernutzungs-Satzung beschließen.
    tagesspiegel.de; sueddeutsche.de

    car2go senkt Preise für die Langzeitmiete: So kosten ab dem kommenden Mittwoch hierzulande zwei Stunden nur noch 17,90 Euro und sechs Stunden 49,99 Euro. Bisher hatte letztere Option mehr als 90 Euro gekostet. Auch die Preise für vier und 24 Stunden sollen angepasst werden; am Minutentarif (26 Cent) ändert sich aber nichts.
    auto-presse.de; presseportal.de; autokiste.de

    CleverShuttle mit neuem Investor: Die Madsack Mediengruppe hat die Mehrheit des Ridesharing-Anbieters übernommen, konkret das operative Geschäft am Standort Leipzig. CleverShuttle ist ebenfalls in Berlin, München und auch Hamburg und ausschließlich mit Elektroautos unterwegs. Der Ausbau in weitere Städte in Deutschland ist geplant.
    internetworld.de; lvz.de

    Konkurrenz unerwünscht: Locomore hat einen neuen Betreiber und kann theoretisch wieder fahren. Aber eben nur theoretisch, denn die Deutschen Bahn teilte dem Unternehmen Ende der vergangenen Woche telefonisch mit, dass man die nötige wagentechnische Untersuchung nicht länger durchführen würde. Damit war die Konkurrenz erstmal außer Gefecht gesetzt und hunderte Reisende mussten spontan auf DB-Züge umsteigen.
    welt.de; swr.de

    Daimler ernennt CXO: Die Schwaben bauen ihre Mobilitätssparte weiter aus. Dieses Mal nicht mit einer neuen Dienstleistung, sondern mit Benedikt Schell als Chief Experience Officer (CXO). Zusammen mit Tochterfirma moovel soll Schell u.a. die Einführung digitaler Mobilitätsdienstleistungen steuern.
    automobil-produktion.de

    Grünes Licht in Stuttgart: Nextbike will nun doch nicht gegen die Vergabe des Bikesharing-Angebots in BaWü klagen. Dort soll im Frühjahr 2018 ein neues System mit normalen Rädern und Pedelecs in 20 Kommunen in und um Stuttgart eingeführt werden. DB Connect hatte die Ausschreibung gewonnen, was Konkurrent Nextbike zunächst gar nicht passte.
    stuttgarter-nachrichten.de

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    -Newcomer der Woche-

    Mercedes-Benz Vans und US-Startup Via haben ein Joint Venture gegründet, um gemeinsam Ridesharing in Europa auf die Straße zu bringen. Los geht es schon in diesem Jahr in London und andere Großstädte sollen folgen. Der Kunde bucht eine Fahrt über die App und teilt sich Abschnitte seiner Strecke mit anderen Fahrgästen. Ein ähnliches Konzept hatten die Unternehmen bereits gemeinsam in Kalifornien getestet.
    getmobility.de; daimler.com; sueddeutsche.de

    In Madrid sollen ab Oktober 500 elektrische Renault Zoe im Carsharing angeboten werden. Betrieben wird das Angebot von Renault und Ferrovial Services, die damit der PSA Gruppe den Kampf ansagen wollen. Seit Dezember 2016 betreibt letztere mit Emov bereits ein elektrisches Carsharing in der spanischen Hauptstadt.
    renault.com

    Genf will ab dem kommenden Jahr Elektro-Rollersharing einführen. Welches Unternehmen das Angebot betreiben wird, ist noch unklar. Cityscoot aus Frankreich bestätigte, dass man bereits in Verhandlung stehe. Ob auch die deutschen Anbieter Coup und emmy sharing mit von der Partie sind, ist nicht bekannt.
    20min.ch

    29. August 2017

    Daimler, Uber, BlaBlaCar, Carsharing, emmy, Coup.

    Daimler investiert in Via: Die Schwaben wollen enger mit dem US-Startup zusammenarbeiten. Bereits im vergangen Jahr hatten Daimler und Via ein Pilotprojekt im US-Bundesstaat Kalifornien gestartet. Via bietet Sammelfahrten mit Kleinbussen an, die Nutzer an virtuellen Haltestellen abholen und absetzten. Details zur Zusammenarbeit sollen am kommenden Montag bekannt gegeben werden.
    stuttgarter-zeitung.de

    Neuer Uber-Chef? Laut US-Medienberichten hat sich der Uber-Vorstand für ein neues Oberhaupt entschieden und Expedia-Chef Dara Khosrowshahi soll den Fahrtenvermittler zukünftig leiten. Zudem konnte Uber seinen Umsatz in den vergangen 12 Monaten trotz vieler Skandale weiter steigern. Nach eigenen Angaben stiegen die Fahrten weltweit um 150 Prozent.
    zeit.de (Khosrowshahi); wiwo.de (Umsatz)

    Mitfahrgelegenheit auf Google: Google Maps zeigt jetzt BlaBlaCar-Fahrten als Alternative an. Das Angebot ist unter dem Tab Bahn- und Busverbindungen einsortiert und neben der Fahrtdauer werden auch die Kosten aufgeführt. Hierzulande ist das Angebot noch nicht freigeschaltet, es sollte aber nicht mehr lange dauern. Immerhin ist Deutschland ein bedeutender Markt für BlaBlaCar.
    getmobility.de; chip.de (mit Video)

    Carsharing fördern: Horst Seehofer scheint mit der Verkehrswende nicht viel am Hut zu haben. Aber Parteikollege Thomas Huber will Carsharing stärker fördern. Besonders auf dem Land. Neben Startkapital für z.B. ein erstes Fahrzeug sollen Carsharing-Angebote mittels einer Koordinationsstelle auch besser vernetzt und aufeinander abgestimmt werden.
    sueddeutsche.de

    emmy in München: Nach Hamburg und Düsseldorf ist emmy jetzt auch in der bayrischen Hauptstadt unterwegs. Der Anbieter will dort Ende des Monats 50 seiner roten Elektro-Roller zum Teilen bereitstellen und im kommenden Jahr die Flotte auf 100 der E-Schwalben ausweiten. Vorgestellt wurde das Vorhaben bereits am vergangenen Mittwoch.
    tz.de; sueddeutsche.de

    Coup plant Europa-Expansion: Auch der Sharing-Dienst von Bosch will laut einem Bericht der „WirtschaftsWoche“ weiter expandieren. Wohin genau, wurde allerdings noch nicht verraten. Erst vergangene Woche startete Coup in Paris mit 600 Elektro-Rollern.
    wiwo.de

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    -Newcomer der Woche-

    Mörfelden-Walldorf macht jetzt Carsharing mit Elektroautos, die die hessische Doppelstadt zusammen mit Anbieter mobileeee anbietet. Insgesamt sechs Stromer stehen bereit und können über die App Fleetbutler oder direkt über die Webseite von mobileeee gebucht werden.
    moerfelden-walldorf.de; fnp.de

    Ridr ist eine neue Ridesharing-App, die Uber gleich integriert. Wenn man sein Fahrtziel und gewünschte Fahrzeit einträgt, schlägt die App einen oder mehrere Mitfahrer vor. Zusammen kann man über die App ein Uber oder per Telefon ein Taxi bestellen.
    watson.ch

    Blaxi heißt ein neues Angebot für Senioren im österreichischen Völs. Menschen ab 65 können den Service zwischen 8:30 und 11:30 kostenlos buchen, um z.B. einen Arzttermin wahrzunehmen. Die Fahrer sind alle ehrenamtlich im Einsatz. Dem lokalen Taxigewerbe ist der nicht-gewerbliche Aspekt ein Dorn im Auge.
    taxi-times.com