-Fahrdienste-

Uber erneut zur Kasse gebeten

Erst vergangene Woche berichteten wir, dass Uber zu einer Strafe von 20.000 Euro verdonnert wurde, weil das Unternehmen gegen die Auflagen einer einstweiligen Verfügung verstoßen habe. Jetzt wurde die Summe auf 120.000 Euro erhöht und könnte weiter ansteigen.

Die Wiener Taxifunkzentrale 40100 hatte Ende April eine Einstweilige Verfügung gegen die Geschäftspraktiken des Fahrtenvermittlers erwirkt. Nachdem dieser zwei Tage offline gegangen war, um Anpassungen in der App und dem Bestellvorgang durchzuführen, konnte Uber wieder gebucht werden. Auch sollen Fahrer dazu angehalten werden, nach einem Auftrag zu Betriebsstätte zurückzukehren und Kunden nur nach der Taxi-Bestellung per App mitzunehmen.

Taxi 40100 dokumentiert seitdem Verstöße gegen die einstweilige Verfügung. Neun Anträge wurden dem Wiener Gericht bereits vorgelegt, fünf davon behandelt. Zudem kündigt Taxi 40100 an, weiterhin Verstöße zu melden.
diepresse.com; kurier.at