-News-

Free2Move, DriveNow, CleverShuttle, Emil, car2go, KVB, oBike.

Free2Move integriert Uber: Wer über die Mobilitätsapp nach einem Carsharing-Auto sucht, aber kein passendes findet, soll eine Uber-Fahrt angeboten bekommen. Die Kooperation soll zunächst in Berlin und München getestet werden. Damit verspricht Free2Move eine Art „Mobilitätsgarantie“ und Betreiber PSA sagt, dass Carsharing aufgrund von autonomen Fahrzeugen letztendlich in Ridesharing übergehen wird.
getmobility.de

DriveNow hebt die Preise an: Ab dem 1. Dezember steigt der Minutenpreis deutschlandweit von 34 auf 36 Cent. Auch der Parktarif wird gestrichen. Wer das Auto parkt, es aber noch weiterhin reserviert, zahlt ab nächsten Freitag den vollen Minutenpreis. Stunden- und Sparpakete sollen unverändert bleiben. Grund für den Preisanstieg sollen die immer höheren Betriebskosten sein.
carsharing-news.de; drive-now.com

CleverShuttle auf Wachstumskurs: Der Ridesharingdienst will im kommenden Jahr weiter wachsen und sein Angebot auf acht bis zehn weitere Städte ausweiten. Bislang ist das Startup in Leipzig, Berlin, München und neuerdings auch in Hamburg unterwegs und setzt auf reine Elektro- bzw. Wasserstofffahrzeuge.
automobilwoche.de

Rettet Emil: Das Carsharing-Angebot „Emil“ der Salzburg AG und REWE wird aus wirtschaftlichen Gründen zum Jahresende eingestellt (wir berichteten). Einen Nachnutzer für die 21 Stromer hat man nicht gefunden, aber die Stadt und das Land Salzburg könnten das Angebot jetzt im Rahmen der gemeinnützigen Genossenschaft „Familiy of Power“ weiterführen. Eine „Anschubfinanzierung“ von 35.000 Euro habe man schon beiseitegelegt.
kurier.at

Korrektur – car2go Nordamerika: Der Carsharer will seine Flotte in den USA und Kanada umstellen. Anstatt auf den kultigen Smart will man auf größere Mercedes-Modelle wie den CLA oder GLA setzen. Ursprünglich wurde berichtet, dass man die Flotte dort von Elektro- auf Vebrenner Smarts umstellen wolle.
jalopnik.com

-Newcomer der Woche-

Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) wollen Sammeltaxis im Bus-Format auf die Straße bringen. Fahrten könnten per App gebucht werden und der Bus würde entlang der Route immer wieder Fahrgäste einsammeln und absetzen. Die Stadt Duisburg arbeitet bereits mit dem Startup door2door zusammen und hat so einen Kleinbus in sein Nahverkehrsangebot integriert.
ksta.de

oBike wird Berliner. Nachdem wir vorige Woche schon ein gelbes Rad von Konkurrent ofo gesichtet haben, sind 688 (ebenfalls gelbe) Räder von oBike jetzt in den Stadtteilen Mitte und Charlottenburg gelandet. Das Bikesharing-System funktioniert ohne Station, weswegen sich die Drahtesel bald im gesamten Stadtgebiet verteilen sollten.
berliner-zeitung.de; gruenderszene.de