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  • -Neues aus den Flotten-
  • MOIA, Toyota, Mobilitätskarte, Maven, teilauto.

    VW hat eine neue Marke für Mobilitätsdienste vorgestellt, genannt MOIA. Diese wird sich in erster Linie auf Fahrtenvermittlungen per App und geteilte (Taxi-)Fahrten konzentrieren. Zudem will VW in Zukunft ein rein elektrisches und teilautonomes Shuttle für den Service entwickeln und langfristig soll die VW-Konzerntochter zu den Top drei der Mobilitätsdienstleister gehören. Die neue Geschäftszentrale ist in Berlin.
    moia.io; handelsblatt.com

    Toyota macht privates Carsharing: Über eine neue Mobilitätsplattform können Privatautos gemietet werden – ganz ohne Schlüsselübergabe, denn geöffnet und gestartet werden kann das Fahrzeug über eine App und die sogenannte Smart Key Box. Auch die Versicherung für den Mieter wird über den Dienst erstellt. In der App können Besitzer angeben, zu welchen Zeiten ihr Fahrzeug für andere zur Verfügung steht. Ein entsprechendes Pilotprojekt startet jetzt in Kalifornien.
    automobilsport.com; motor-exclusive.de; nzz.ch

    Die Grünen plädieren für die Mobilitätskarte: In der kommenden Legislaturperiode will sich die Fraktion für einen Mobilpass stark machen, der alle öffentlichen Verkehrsangebote in Deutschland inklusive Car- und Bikesharing auf einer Karte vereint. Ob das Ganze dann als Pauschale oder per Monatsrechnung abgerechnet wird, ist noch im Gespräch. Gestartet werden soll mit Pilotprojekten in einigen Regionen.
    motor-talk.de

    Maven kommt nach Deutschland: GM (bzw. Opel) will seinen Mobilitätsdienst (wir berichteten) hierzulande Ende März 2017 einführen. Zunächst soll der Dienst für Gäste aus Partnerhotels und Bewohner von Apartmentkomplexen und Studentenwohnheimen reserviert sein. Mit Maven Pro bietet Opel zudem einen Carsharing-Service für Unternehmen an.
    automobilwoche.de; autogazette.de

    Carsharing in der Stadt: Carsharing-Anbieter teilauto macht der Bau-Boom in Leipzig zu schaffen. Weil immer mehr Immobilien aus dem Boden schießen verliert das Unternehmen bis zu 12 Stationen im Jahr. Derweil will man sich in Meerbusch für eine bessere Kennzeichnung von Carsharing-Stelllätzen einsetzen. Diese seien zu oft zugeparkt und Nutzer müssten Strafgebühren zahlen, weil sie ihr Fahrzeug nicht pünktlich abgeben können.
    radioleipzig.de (Leipzig);meerbuscher-nachrichten.de (Meerbusch)

    -Newcomers der Woche-

    Mieter der neuen Wohnanlage „Pradl Ost“ in Innsbruck können sich künftig ein Elektroauto teilen. Betreiber ist die Neue Heimat Tirol (NHT), mit Unterstützung der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG. Nutzer zahlen für den E-Golf eine monatliche Grundgebühr von 10 Euro sowie eine nach Zeit berechnete Nutzungsgebühr.
    orf.at

    In Freiburg gibt es seit dem 1. Dezember auch E-Carsharing. An insgesamt sieben Standorten stellt Betreiber „my-e-car“ jeweils einen Renault Zoe zur Verfügung. Grüne Flotte bieten in Freiburg bereits stationsbasiertes Carsharing an.
    emobilitaetonline.deenergiedienst.de

  • -Zahl der Woche-
  • car2go feiert Geburtstag in Wien.

    Rund 48.900.000 Kilometer ist die car2go-Flotte in Wien bereits gefahren und zählt dort insgesamt 115.000 Kunden. Am 5. Dezember feierte der Carsharing-Anbieter sein fünfjähriges Jubiläum in der österreichischen Hauptstadt. Wir gratulieren!
    ots.at

  • -Erforscht & Geprüft-
  • BMW, INTRIX, fjuhlster.

    Autonome Taxis: BMW will 2017 eine autonome Flotte mit rund 40 Fahrzeugen in München testen. Zum Einsatz kommen der BMW 3er GT und 7er mit der Aufschrift „Connected drive“, die bereits im Vorort Garching unterwegs sind – noch mit Fahrer für den Notfall. Aber BMW hat sich das Ziel gesetzt, Uber und Co. mit einer autonomen Taxi-Flotte Konkurrenz zu machen.
    heise.de; gruenderszene.de

    INRIX Zeit ist Geld: Das Verkehrsanalyse-Tool INRIX Roadway Analytics hat Verkehrsbrennpunkte oder sogenannte Hotspots in 19 EU-Ländern untersucht. Hamburg hat am meisten kritische Hotspots, di im Stau stehenden in den kommenden 10 Jahren bis zu 7,7 Mrd. Euro kosten kann. Die Gesamtkosten in Deutschland belaufen sich auf 47,6 Mrd. Euro. Die Zeit scheint reif für verkehrsmindernde Mobilitätskonzepte.
    inrix.com (Infografik); inrix.com (Report bestellen)

    fjuhlster im Biogaswettbewerb gekrönt: Das Hamburger Startup wurde im Rahmen der „Biogaspartnerschaft des Jahres“ von der Deutschen Energieagentur (dena) ausgezeichnet. Unter dem Namen „Carsharing für Energiewender“ will fjuhlster eine Flotte mit biomethan-betriebenen Fahrzeugen zum Teilen anbieten (wir berichteten).
    industrietreff.de; presse-mitteilungen.com

  • -Spruchreif-
  • Philipp Grosse Kleimann, Annette Winkler.

    „Ab 2025 bis 2027 werden sich die klassischen Carsharing-Angebote schrittweise wieder auflösen.“

    Philipp Grosse KleimannLaut Philipp Grosse Kleimann, Partner bei Roland Berger, werden Autobauer und Carsharing-Anbieter nur erfolgreich sein, wenn sie eine App entwickeln, die Kunden auch in Zeiten von autonomen Fahrzeugen bindet. Ein Grund, warum sich Hersteller jetzt als Mobilitätsanbieter positionieren wollen.
    automobilwoche.de

    „Die Kombination aus Carsharing, Autos mit geringem Platzbedarf und Elektroantrieb wird in den kommenden Jahren strategisch sehr wichtig werden.“

    Annette WinklerDie kleinen Stadtflitzer eignen sich insbesondere für Carsharing wenn sie auch elektrisch sind, sagt Smart-Chefin Annette Winkler. Sie glaubt, dass viele sich ein Auto teilen, weil sie so einen Beitrag zur besseren Lebensqualität in der Stadt leisten. Deswegen spielt auch die Elektromobilität eine entscheidende Rolle.
    mercedes-benz.com

  • -Tipps & Service-
  • Tags and the City, DriveNow.

    Hashtag: Im Projekt “Tags and the City” wurden U-Bahn-Stationen in Berlin, London, New York und Paris nach ihren beliebtesten Hashtags für die Gegend umbenannt. Oft sind das Bars oder Läden, aber der Nordbahnhof in Paris z.B. heißt somit „Europe“ oder Pankow in Berlin „abandoned“.
    tagsandthecity.net

    Jobtipp: DriveNow sucht Unterstützung im Bereich PR in München. Das Schreiben von Pressemitteilungen und die Durchführung von Presseterminen gehört hier zu den Aufgaben. Bewerber sollten u.a. Erfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und ein gewisses Organisationstalent mitbringen.
    stepstone.de

  • -Sharing is caring-
  • Eindeutig verwirrend?

    Parken-CarsharingIn Bad Tölz steht seit einigen Wochen ein Verkehrsschild, das viele ins Grübeln bringt. Es stellt ein vertikal geteiltes Auto und vier Personen dar und heißt der Parkplatz ist für Carsharing reserviert. Vorgeschlagen wurde das Schild mal vom Bundesverkehrsministerium und wäre Bestandteil des Carsharing-Gesetzes. Aber bei so viel Kreativität darf man sich nicht wundern, wenn Stellplätze von „Fremdparkern“ belegt werden.
    merkur.de